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| Mi, 03.11.2010 09:36

1. Deutscher Kongress der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall

Vom 24. bis 26. Januar 2011 findet in Schwäbisch Hall der erste Deutsche Kongress der Weltmarktführer statt. Ziel der Veranstaltung ist die Schaffung einer branchenübergreifenden Diskussionsplattform von Elite-Unternehmen in Deutschland.


Zu den Schwerpunkten des dreitägigen Kongresses gehören Vorträge von Unternehmensvertretern, Wirtschaftsexperten und Politikern zur Kundengewinnung, Marktbearbeitung, Ressourcenschonung und Innovationsfähigkeit. Insgesamt werden mehr als 200 Geschäftsführer und Vorstände aus Deutschland und Europa erwartet. Schirmherr des Kongresses ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Ausrichter sind die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), Unternehmensberater Dr. Walter Döring, Strategieexperte Prof. Dr. Bernd Venohr, der Süddeutsche Verlag, die Wirtschaftszeitung Produktion und der Verlag Moderne Industrie.

Wirtschaftsminister a. D. Dr. Walter Döring, Mitinitiator und treibende Kraft bei der Organisation des Kongresses,  will mit der Veranstaltung eine Plattform für Weltmarktführer schaffen. Ziel ist, den Kongress langfristig zu etablieren. „Auch Davos hat klein angefangen“, sagte er bei der Vorstellung des Kongress in Stuttgart am 2. November. Der Veranstaltungsort ist aus seiner Sicht ideal gewählt. Denn hier im ländlichen Raum gelinge seiner Ansicht nach etwas, was andernorts zum Scheitern verurteilt sei: Der Spagat zwischen Provinz und Weltmännischkeit.

Das können die Kongressteilnehmer selbst sehr unmittelbar erleben. Denn der Kongress ist nicht als trockene Infoveranstaltung angelegt, sondern verbunden mit Exkursionen zu Elite-Unternehmen vor Ort wie Sauna-Spezialist Klafs, die Optima Group, einer der weltweit führenden Verpackungsmaschinenhersteller, oder Recaro Aircraft Seating, weltweit aktiver Entwickler und Hersteller von Flugzeugsitzen.

Bei der Präsentation des Kongresses in Stuttgart wurde auch deutlich: Die Region Heilbronn-Franken steht exemplarisch für Weltmarktführer. Dies wird durch die Untersuchungen von Prof. Dr. Bernd Venohr, Unternehmensberater und Herausgeber des Lexikons der Weltmarktführer, bestätigt. Danach gibt es in Deutschland rund 1.500 Weltmarktführer. Über 70 Prozent davon sind Familienunternehmen. Mit rund 90 global führenden Unternehmen ist die Region-Heilbronn Franken die Region in Deutschland mit der größten Dichte an Weltmarktführern gemessen an ihrer Einwohnerzahl. Alle fünf Kreise der Region sind unter den Top 10, der Hohenlohekreis und der Main-Tauber-Kreis nehmen die Spitzenplätze 1 und 2 ein.

Für Steffen Schoch von der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) war diese Erkenntnis Anlass, den ersten Deutschen Kongress der Weltmarktführer zu initiieren. „Die Spitzenstellung der Region spiegelt sich in zahlreichen Statistiken und Rankings, in Exportzahlen, Arbeitslosenquoten, in der Bevölkerungsentwicklung. Heilbronn-Franken ist eine der wirtschaftsstärksten Region des Landes Baden-Württemberg und als Region der Weltmarktführer einmalig“, sagt er. Bundesweit hat die Region erstmals auf der Stallwächterparty im Juli 2008 in der Baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin für Aufsehen gesorgt. Mit dem griffigen Slogan „Langweilige Provinz – immer nur Platz 1“ wurde nachhaltiges Interesse für die Region geweckt.

Für Herbert Bossinger, Mitglied der Geschäftsleitung Baden-Württemberg International GmbH sind die Unternehmen die besten Botschafter des Landes (bw-i). Baden-Württemberg hat im Ländervergleich die höchste Anzahl an Weltmarktführern. Die bw-i gehört zu den insgesamt 20 Ausstellern, die den Kongress mit ihren Produkten und Dienstleistungen begleiten.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, verspricht sich von dem Kongress einen regen branchenübergreifenden Austausch. „Von Weltmarktführer zu Weltmarktführer zu diskutieren und von Elite-Unternehmen zu lernen, ist eines der Ziele des Kongresses“, sagt er. Als eines der weltweit führenden Unternehmen der Befestigungstechnik habe Würth eine Verpflichtung, seine Marktstellung zu festigen und über neue Produkte und Vertriebswege weiter auszubauen, so der Konzernsprecher. „Wir suchen deshalb den Dialog über die Branchen hinweg“, sagt er. Der Erfolg von Würth basiere vor allem darauf, innovativ, flexibel und schnell auf Marktanforderungen zu reagieren. Im Rahmen des Kongresses wird zum ersten Mal der Nachwuchspreis der Adolf Würth GmbH & Co. KG für junge Unternehmen verliehen, die mit ihren Produkten an die Tradition der deutschen Weltmarktführer anknüpfen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Bei der dreitägigen Veranstaltung geben hochrangige Politiker, renommierte Wirtschaftsexperten und Weltmarktführer selbst Antworten auf Fragen der Unternehmensentwicklung und Unternehmenssicherung. Der Kongress richtet sich an Unternehmer, leitende Angestellte und Experten aus allen Wirtschaftsbranchen in Deutschland und dem benachbarten Europa. Der Teilnehmerkreis wird ergänzt durch geladene Gäste aus Politik, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Verbänden.

Am Vortag des Kongresses werden am 24. Januar, um 15 Uhr, in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall das „Lexikon der Deutschen Weltmarktführer“ sowie der Sonderband „Heilbronn-Franken – Heimat der Weltmarktführer“ präsentiert.

(Redaktion)