Sign In

Welcome, Login to your account.

| Mo, 06.07.2009 10:05

100 Jahre Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Wissenschaftsminister Frankenberg: Heidelberger Akademie der Wissenschaften repräsentiert in einzigartiger Weise den Hochschul- und Forschungsstandort Baden-Württemberg

Mit ihren 23 Forschungsstellen und etwa 200 Mitarbeitern sowie ihrem Nachwuchsforschungsprogramm WIN leistet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung. Die von ihr publizierten Wörterbücher, Editionen und Werkausgaben sind für die Forschung in vielen Disziplinen unentbehrlich. (Foto: Akademie/Oestergaard)

Mit ihren 23 Forschungsstellen und etwa 200 Mitarbeitern sowie ihrem Nachwuchsforschungsprogramm WIN leistet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung. Die von ihr publizierten Wörterbücher, Editionen und Werkausgaben sind für die Forschung in vielen Disziplinen unentbehrlich. (Foto: Akademie/Oestergaard)


„Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vereint die herausragenden Wissenschaftler unseres Landes im fachübergreifenden Dialog. Sie repräsentiert damit in einzigartiger Weise den Hochschul- und Forschungsstandort Baden-Württemberg, der in seiner Dichte und Qualität weltweit ausstrahlt. Mit ihrer langfristig angelegten Forschung besonders im Bereich der Geisteswissenschaften leistet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften einen wichtigen Beitrag zur Wahrung und Pflege unseres kulturellen Erbes“. Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg aus Anlass der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften am 3. Juli 2009.

Oettinger und Frankenberg betonten, die Heidelberger Akademie sei Gelehrtenversammlung und außeruniversitäre Forschungseinrichtung zugleich. Ihre Mitglieder repräsentierten das gesamte Spektrum der Wissenschaften von der Theologie bis zu den Ingenieurwissenschaften. „Mit zahlreichen Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern in ihren Reihen ist die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ein Kristallisationspunkt exzellenter Forschung und eine wichtige Denkfabrik des Landes“.

Mit derzeit rund zwanzig laufenden Forschungsprojekten erfülle die Akademie wichtige Forschungsaufgaben. „Gerade auf dem Gebiet der langfristig angelegten Grundlagenforschung erfüllt die Heidelberger Akademie der Wissenschaften eine wichtige Funktion. Nicht zuletzt in den Geisteswissenschaften trägt sie dazu bei, dass die Forschung in Deutschland international sichtbar ist und hohes Ansehen genießt“, sagten Oettinger und Frankenberg.

Die Heidelberger Akademie sei für die Zukunft gut aufgestellt. „Entsprechend der jüngsten Empfehlungen des Wissenschaftsrats zum Akademienprogramm des Bundes und der Länder ist die Akademie dabei, die Zusammenarbeit mit den Universitäten weiter auszubauen, und sie intensiviert den Dialog mit der Öffentlichkeit, für den sich interessante und hochaktuelle ethische und wissenschaftliche Themen anbieten und aufdrängen“ so der Wissenschaftsminister. Ein besonderes Augenmerk lege die Akademie auch auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch besondere Konferenzen und Kollegs.

Der Ministerpräsident und der Wissenschaftsminister erinnerten an die Gründung der Akademie im Jahr 1909 durch die Mannheimer Familie Lanz. Zunächst mit privaten Mitteln finanziert, werde die Akademie heute überwiegend vom Land Baden-Württemberg getragen. Dafür erhalte sie jährliche Landeszuschüsse von rund 2,1 Mio Euro. Sie erhalte außerdem rund 5,4 Mio Euro aus dem von Bund und Ländern je hälftig finanzierten Akademieprogramm, das zahlreiche Forschungsprojekte ermögliche. „Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist eine feste Größe im Spektrum der staatlich geförderten Forschungseinrichtungen des Landes. Dabei wird es bleiben“, sagten Oettinger und Frankenberg.

(Quelle: Staatsministerium)