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| Mi, 23.09.2009 09:51

2. bw-fairs Regionalkonferenz in Karlsruhe

Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat am Dienstag, 23. September, auf der 2. bw-fairs Regionalkonferenz in Karlsruhe darauf hingewiesen, dass das gemeinsame Marketing der Messeveranstaltungen vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute komme. „Die Dachmarke bw-fairs.de ist aus dem von mir geleiteten Messeforum Baden-Württemberg hervorgegangen. Ein Forum, wie es in Deutschland einmalig ist“, betonte Pfister.


Im Messeforum treffen sich seit 2004 die Geschäftsführer der führenden Messen von Baden-Württemberg regelmäßig mit dem Ziel des Erfahrungsaustausches und der Zusammenarbeit. Pfister sagte: „Messen und Ausstellungen bieten der ausstellenden Wirtschaft die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen im marktwirtschaftlichen Wettbewerb zu bewähren und die Vitalität und Vielfalt des Wirtschaftsraums zu demonstrieren. Bislang einzigartig sind im Zusammenhang mit solchen Veranstaltungen die direkte Begegnung und das persönliche Gespräch mit den Akteuren sowie der unmittelbare Kontakt mit den ausgestellten Produkten. Einen persönlicheren Informations- und Erfahrungsaustausch als dies im Rahmen von Messeveranstaltungen möglich ist, vermag selbst das Internet nicht zu leisten. Solange das so ist und das Konzept stetig fortentwickelt wird, kann es keinen vollwertigen Ersatz für Messeveranstaltungen und Ausstellungen geben!“

Wichtige Hinweise über die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten der Wirtschaft innerhalb der vielen attraktiven Messestandorte in Baden-Württemberg gebe die Marketingplattform bw-fairs.de. „Neben der Landesmesse Stuttgart sind Karlsruhe und Friedrichshafen ebenfalls international ausgerichtete Standorte“, hob der Wirtschaftsminister hervor. „Sie werden ergänzt von den Regionalmessen Freiburg, Mannheim, Offenburg, Sinsheim, Ulm und Villingen-Schwenningen. So kann im Messeland Baden-Württemberg ein breites Portfolio unterschiedlicher Veranstaltungen von der internationalen Fachmesse über Handwerksmessen bis hin zu interessanten Verbraucherschauen abgedeckt werden.“

Aber auch in anderer Hinsicht – nicht nur als Marketinginstrument – dienten Messen der mittelständischen Wirtschaft. Mit der Veranstaltung von Messen sei eine rege Nachfrage von Seiten der Aussteller und Besucher nicht nur in der Stadt, sondern in der gesamten Region nach zahlreichen Leistungen, wie beispielsweise Standbau und Catering für die Messestände, Hotelübernachtungen, Restaurantbesuche und Einkäufe verbunden. Damit werde ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Belebung und zur regionalen Entwicklung geschaffen. Sowohl Stadt als auch Region profitierten hieran durch Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie, Dienstleister und Messeservicefirmen. Pfister: „Das gilt nicht zuletzt für den heutigen Gastgeber – die Messe Karlsruhe. So hat ein im vergangenen Jahr vorgelegtes Gutachten der Schweizer Prognos AG – so kann man es im Rahmen des Internetauftritts unserer Gastgeberin lesen – errechnet, dass 1 Euro Umsatz der Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft durchschnittlich 6,50 Euro Umsatz bei Unternehmen in der Region hervorruft.“ In der Summe generiere die Messe Karlsruhe somit eine Bruttowertschöpfung von jährlich 84 Millionen Euro in der Technologieregion.

Besonders groß sei die Bedeutung der Messe für die Hotellerie und das Gaststättengewerbe. „Nach den Erkenntnissen des Prognos-Gutachtens hängen auch hier direkt und indirekt eine erhebliche Anzahl der Arbeitsplätze in der Region von den Aktivitäten der Messe Karlsruhe ab“, schloss Pfister.

(Quelle: Wirtschaftsministerium)