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Wirtschaft | Mo, 06.07.2009 10:09

28 der 1102 Gemeinden in Baden-Württemberg haben im ersten Quartal 2009 die Realsteuerhebesätze geändert

In Baden-Württemberg haben Stuttgart und Mannheim die höchsten Gewerbesteuerhebesätze.


Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben 28 Gemeinden im ersten Quartal des Jahres 2009 ihre Hebesätze der Realsteuern geändert, darunter 22 Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern. Im Vorjahreszeitraum hatten dagegen 41 Gemeinden und im ersten Quartal 2007 sogar 82 Gemeinden Hebesatzänderungen vorgenommen. Die Anzahl der Gemeinden hat sich 2009 wegen des Gemeindezusammenschlusses von 8 Gemeinden zur Gemeinde Kleines Wiesental gegenüber dem Vorjahr auf 1 102 Gemeinden reduziert.

Den Hebesatz für die Gewerbesteuer haben 14 Gemeinden (2008: 17 Gemeinden) erhöht, am stärksten die Gemeinde Hüfingen mit einer Anhebung um 40 auf 380 Prozentpunkte. Die höchsten Hebesätze weisen unverändert die Landeshauptstadt Stuttgart (420 Prozentpunkte) und die Stadt Mannheim (415 Prozentpunkte) auf. Zwei Gemeinden (Elztal und Waldbronn) senkten ihren Hebesatz um 20 Prozentpunkte.

Bei der Grundsteuer B (für private und gewerbliche Grundstücke) setzten 11 Gemeinden (2008: 24 Gemeinden) den Hebesatz herauf, darunter 10 Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern. Dazu zählt die Gemeinde Dischingen (4526 Einwohner) mit einer Erhöhung um 60 auf 360 Prozentpunkte. Bei der Stadt Langenburg (640 Prozentpunkte) und dem Stadtkreis Freiburg (600 Prozentpunkte) sind auch weiterhin die höchsten Hebesätze zu verzeichnen. Eine Verringerung um bis zu 80 Prozentpunkte wurde dagegen von 6 Gemeinden gemeldet. Mit Abstand die höchste Verringerung mit minus 80 Prozentpunkte wurde von der Gemeinde Simmozheim vorgenommen.

Der Hebesatz der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) wurde von 15 Gemeinden – auch hier zum größten Teil Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohner – zwischen 10 und 30 Prozentpunkten angehoben. Ein Rückgang des Hebesatzes um bis zu 30 Prozentpunkte wurde von 5 Gemeinden vorgenommen.

(Quelle: Stat. Landesamt)