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| Mi, 04.02.2009 10:50

4. Karlsruher Meisterkonzert 2008 / 2009 mit Stücken von Mozart, Tschaikowsky und Reimann

Am Freitag, den 6. Februar 2009 gastiert die Sopranistin Claudia Barainsky im Rahmen der Karlsruher Meisterkonzerte um 19.30 Uhr im Konzerthaus Karlsruhe.

Die Sopranistin Claudia Barainsky gastiert am 06. Februar im Konzerthaus Karlsruhe (Foto: KMK).

Die Sopranistin Claudia Barainsky gastiert am 06. Februar im Konzerthaus Karlsruhe (Foto: KMK).


1994 gab sie ihr Debüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Eine weltweite Karriere folgte: Sie gastierte an den Opernhäusern in Amsterdam, Avignon, Berlin, Brüssel, Dresden, Hamburg, Leipzig, Köln, München, Stuttgart und Tokio, sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. In München und Berlin (Komische Oper 2001) wirkte sie in „Bernarda Albas Haus“ von Aribert Reimann mit.

„Ich werde so viel möglich geschwind arbeiten – und soviel es die Eile zulässt – gut schreiben“. So der Sohn Wolfgang an den Vater Leopold Mozart. Die Sinfonie entstand innerhalb weniger Tage, unterbrochen von anderen Kompositionen und von der Hochzeit mit Constanze Weber. Als Mozart sein Werk später wieder entdeckte resümierte er: „die muß gewiß guten Effekt machen“.   

„Es gibt keine Krise des Liedes“. Aribert Reimann beweist seinen Satz selbst. Man kann Reimann ohne Übertreibung als den bedeutendsten deutschen Liedkomponisten im letzten Drittel unseres Jahrhunderts bezeichnen - seine Lieder gehören zum Repertoire jedes ambitionierten Sängers. „Es ist ein Wort, eine Farbe, eine Grundstimmung, es ist irgendetwas im Gedicht, das es auslöst. Entweder löst es Musik aus oder nicht.“ Das Gedicht des großen spanischen Lyrikers Juan Ramón Jiménez, der 1956 den Literaturnobelpreis erhielt, hat Musik ausgelöst. Das spannungsreiche Werk findet in der Sopranistin und Widmungsträgerin Claudia Barainsky eine exzellente Interpretin.

Peter Tschaikowski hat der Nachwelt einen schier unendlichen Reichtum an grandiosen Melodien hinterlassen. Der Vorwurf, seine Dritte sei zu sehr Ballettmusik (sie entstand fast gleichzeitig mit „Schwanensee“), schert uns wenig. Wir halten es mit dem Kritiker Laroche, der nach der Uraufführung 1876 die Meinung vertrat, das Werk sei „das größte musikalische Ereignis des Jahrzehnts“.

Der charismatische Dirigent Christoph Poppen zaubert diesen „Dreiklang“. Als künstlerischer Leiter steht er für sensible Programmatik und innovative Ideen, als Dirigent für die überzeugende Vermittlung musikalischer Visionen. Im August 2006 übernahm er die Position des Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, das nach der Verschmelzung mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern ab September 2007 unter dem Namen Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern firmiert.

Christoph Poppen, ist weltweit als Gastdirigent gefragt und arbeitet u.a. mit den Rotterdamer Philharmonikern, dem Indianapolis und Detroit Symphony Orchestra, dem Orchester der Königlichen Dänischen Oper Kopenhagen, dem New Japan Philharmonic und den Bamberger Symphoniker zusammen.   

Das Programm:

“DREIKLANG”

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Christoph Poppen
Solistin: Claudia Barainsky, Sopran

WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 „Haffner”
ARIBERT REIMANN „Tarde“ für Sopran und Orchester
PETER TSCHAIKOWSKI Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische”;

Informationen und Kartenverkauf:

KARLSRUHE KLASSIK – DIE AGENTUR
www.karlsruhe-klassik.de   0721 – 384 86 86
Eintritt: 21, 34, 39, 43, 48 €     (50% Ermäßigung für Schüler / Studenten / Auszubildende)

Quelle: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK)