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Wirtschaft | Do, 16.05.2013 09:02

40 Prozent der offenen Stellen in kleinen Unternehmen

Im ersten Quartal 2013 waren vier von zehn offenen Stellen in Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern zu besetzen. Das zeigt eine repräsentative Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).


„Daher lohnt es sich für Arbeitssuchende, nicht nur auf Stellenangebote der bekannten großen Betriebe zu achten, sondern auch nach Stellenangeboten von kleinen Unternehmen Ausschau zu halten“, sagt Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.

Im ersten Quartal 2013 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 950.000 offene Stellen. Davon entfielen 808.000 auf Westdeutschland und 142.000 auf Ostdeutschland. Im Westen ist damit das Stellenangebot im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu konstant geblieben. Im Osten gab es einen leichten Rückgang um fünf Prozent bzw. 8.000 Stellen.

71 Prozent aller offenen Stellen wollten die Arbeitgeber sofort besetzen. Bei 29 Prozent der Stellen waren sie bereits auf Personalsuche, planten die Einstellung aber für einen späteren Zeitpunkt. Knapp die Hälfte aller offenen Stellen hatten die Betriebe den Arbeitsagenturen gemeldet. Dabei lag die Meldequote in Ostdeutschland mit 56 Prozent deutlich höher als die in Westdeutschland mit 43 Prozent.

Die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage in den Wirtschaftsbereichen war sehr unterschiedlich. So lag die Zahl der offenen Stellen im Bereich Metalle/Metallerzeugnisse mit 12.000 um ein Viertel niedriger als im Vorjahresquartal. In anderen Bereichen gab es dagegen teils deutliche Zuwächse. Im Gastgewerbe stieg die Zahl um 38 Prozent auf 99.000, im Bereich Handel/Reparatur um 36 Prozent auf 136.000 und im Bereich Erziehung und Unterricht um 32 Prozent auf 23.000.

(Redaktion)