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Wirtschaft | Mi, 19.02.2014 08:18

42,2 Millionen Erwerbstätige im vierten Quartal 2013

Im vierten Quartal 2013 hatten rund 42,2 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2012 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 243.000 Personen beziehungsweise 0,6 Prozent auf einen neuen Höchststand. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.


Im Vergleich zum dritten Quartal 2013 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2013 um 0,5 Prozent. Dies ist etwas weniger als der Anstieg, der im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre in einem vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen war. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich im vierten Quartal 2013 ein Zuwachs gegenüber dem Vorquartal von 0,2 Prozent.

Der Anstieg der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal entfiel im letzten Quartal 2013 erneut überwiegend auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 2,8 Prozent, gefolgt von den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit 0,9 Prozent. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent. Im Baugewerbe war im Laufe des Jahres 2013 eine leichte Beschleunigung des Beschäftigungszuwachses zu verzeichnen. Für das vierte Quartal 2013 konnte ein Zuwachs um 1,1 Prozent verzeichnet werden. Demgegenüber sank die Erwerbstätigenzahl in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 4,6 Prozent.

Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum vierten Quartal 2012 um 0,8 Prozent auf 37,74 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 1,0 Prozent auf 4,47 Millionen, unter anderem infolge des Rückganges der geförderten Selbstständigkeit. Das ist der geringste Stand bei der Selbstständigkeit seit dem vierten Quartal 2009.

Die Anzahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen stieg nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum vierten Quartal 2012 um 0,1 Stunden auf 350,2 Stunden. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent auf rund 14,8 Milliarden Stunden.

(Redaktion)