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| Fr, 30.09.2011 09:59

7. Frauenwirtschaftstage in Baden-Württemberg

Die diesjährigen Frauenwirtschaftstage finden landesweit vom 13. bis 15. Oktober statt. Verschiedene Organisationen bieten in dieser Zeit 152 Veranstaltungen in 66 Orten in Baden-Württemberg an. Betriebe, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie alle interessierten Frauen und Männer haben die Möglichkeit, sich in regionalen Veranstaltungen zu informieren und beraten zu lassen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr: „Frauen in MINT-Berufen“ und „Von der Soloselbständigen zur Unternehmerin“.


Veranstalter sind beispielsweise die Kontaktstellen Frau und Beruf, die Agenturen für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, Wirtschaftsförderer, Kommunen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Frauen- und Wirtschaftsorganisationen sowie unterschiedliche Verbände. Dabei geht es um die Themen „Frauen auf dem Weg in Führungspositionen“, „Unternehmerinnen“, „Unternehmensnachfolge/Existenzgründung“, „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, „Vernetzung und Kooperation“ und „Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf“.

"In den MINT-Berufen, also in den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, sucht die Wirtschaft Baden-Württembergs dringend Arbeitskräfte. Hier sind Frauen bislang stark unterrepräsentiert, deshalb haben wir bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung bewusst die MINT-Berufe in den Mittelpunkt gestellt. Wir möchten Frauen dazu ermutigen, den Schritt in diese Richtung zu wagen, denn die Zukunftsaussichten sind hervorragend", sagte Wolfgang Leidig, Ministerialdirektor des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft, am 29. September in Stuttgart bei der Auftaktveranstaltung zu den Frauenwirtschaftstagen - „Der Zukunft auf der Spur“ – Die Aussichten von Frauen in MINT-Berufen.

Laut VDI Ingenieurmonitor fehlen in den Unternehmen in Baden-Württemberg rund 22.000 Ingenieurinnen und Ingenieure. In den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind Frauen stark unterrepräsentiert, nur gut drei Prozent der berufstätigen Frauen im Land sind in einem MINT-Beruf tätig. Im Jahr 2010 arbeiteten in Baden-Württemberg rund 547.000 Erwerbstätige in MINT-Berufen, davon waren 85 Prozent Männer und nur 15 Prozent Frauen. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, den Anteil und die Erwerbsbeteiligung der Frauen in den MINT-Berufen zu erhöhen“, so Leidig. Die Landesregierung hat daher die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ eingerichtet, um mehr Mädchen und junge Frauen für eine gewerblich-technische Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich zu gewinnen.

Weitere Informationen zu den Frauenwirtschaftstagen sowie eine Veranstaltungsdatenbank stehen unter www.frauenwirtschaftstage.de zur Verfügung.

(Redaktion)