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| Fr, 28.10.2011 10:09

8.000 Euro für Lithium-Ionen-Akku-Projekt: Fonds der Chemischen Industrie fördert den Chemie-Bereich der PH Freiburg

Lehrer und Schüler sollen modernste Technik kennen und verstehen lernen. Das ist ein Ziel des Projektes „Lithium-Ionen-Akkumulatoren“, das Professor Dr. Marco Oetken zusammen mit seinem Doktoranden Martin Hasselmann verwirklicht hat. Sie haben an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Bereich Chemie einen Lithium-Ionen-Akku entwickelt.

Prof. Oetken erläutert den Versuchsaufbau. (Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)

Prof. Oetken erläutert den Versuchsaufbau. (Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)


Das ist der Typ Energiespeicher, der heute allgegenwärtig in Mobiltelefonen und Elektro-Autos ist. Der neu entwickelte Akku ist – im Gegensatz zu den industriell hergestellten - einfach aufgebaut und kann in Hochschulen und im Chemie-Unterricht an Schulen eingesetzt werden. Weiterführende Forschungen für dieses Projekt unterstützt nun der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) mit 8.000 Euro.

„Der Chemie-Unterricht muss auf der Höhe der Zeit sein“, begründet Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände Baden-Württemberg die Förderung. Er übergab am Donnerstag einen symbolischen Förderscheck an Oetken und Hasselmann. „Die Speicherung von Energie ist eine wesentliche Voraussetzung für die Nutzung regenerativer Energiequellen. Da ist das Verständnis der derzeit effektivsten Form der Stromspeicherung ein wichtiger Baustein, damit junge Menschen zu neuen Forschern werden“, so Mayer.

Der sehr leistungsfähige Akku wurde im Rahmen einer Examensarbeit entwickelt. Er kann mit Mitteln, die auch im Chemieunterricht verwendet werden, nachgebaut werden. Das Projekt wird von Fachleuten als Durchbruch angesehen: Erstmals kann so das hochaktuelle Thema Lithium-Ionen-Akkus in der Hochschulausbildung und dann auch im Schulunterricht behandelt werden. Oetken und sein Mitarbeiter werden unter anderem Vorlagen für den Chemie-Unterricht erstellen. "Wir haben so die Tür der Schulen und Hochschulen für dieses zukunftsweisende Themenfeld aufgestoßen - jetzt müssen und werden wir weitergehen", so Chemie-Professor Oetken.

(Redaktion)