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Wirtschaft | Di, 24.05.2011 10:06

Abmahnungen im Onlinehandel - DIHK und Trusted Shops starten Umfrage

Abmahnungen von Konkurrenten, Verbraucherschützern und Wettbewerbshütern hängen wie ein Damoklesschwert über vielen Online-Händlern. Der DIHK führt deshalb ab sofort gemeinsam mit Trusted Shops eine Umfrage zum Thema "Abmahnungen im Internet 2011" durch.


"Wir hoffen darauf, dass sich möglichst viele Unternehmen beteiligen, um so eine bessere Basis zu haben, gegenüber Regierung und Parlament die dringende Notwendigkeit einer gesetzlichen Änderung zu verdeutlichen", betont Hildegard Reppelmund, Leiterin des Referats Wettbewerbsrecht des DIHK.

Die Umfrage richtet sich an Händler aller Branchen und Unternehmensgrößen, die Produkte über das Internet vertreiben, und wird nach 2007 und 2009 jetzt zum dritten Mal durchgeführt. Die Teilnahme ist ab sofort bis einschließlich 12. Juni 2011 möglich unter http://b2b.trustedshops.com/abmahnumfrage-2011/.

"Ursprünglich haben Abmahnungen den Zweck, Wettbewerbsgleichheit herzustellen. Aber viele Online-Händler leiden unter einem Missbrauch dieses legitimen Instruments", erklärt Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Abteilung Recht bei der Trusted Shops GmbH. "Denn vermeintliche Mitbewerber und unseriöse Vereine versuchen immer noch, durch massenhafte Abmahnungen aus geringsten Anlässen Profit zu schlagen", so Föhlisch weiter. Dies ist der Grund, weshalb sich der DIHK schon seit vielen Jahren dafür einsetzt, dass auch der Gesetzgeber endlich tätig wird, Abmahnunwesen einzudämmen.

Ziel der Umfrage ist die Beantwortung folgender wichtiger Fragen:

Wie viele Shops sind von Abmahnungen seit 2009 betroffen?

Welches sind die häufigsten Abmahnungsgründe?

Welche wirtschaftlichen Schäden entstehen durch Abmahnungen?

Wie reagieren Shops auf Abmahnungen und mit welchem Erfolg?

Wie lassen sich missbräuchliche Abmahnungen verhindern?

(Redaktion)