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Wirtschaft | Mi, 12.03.2014 09:38

Arbeitskosten 2013 um 2,4 Prozent gestiegen

In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 2,4 Prozent gestiegen. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich dabei um 2,5 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,1 Prozent. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit.


Im 4. Quartal 2013 sind die Arbeitskosten im Vergleich zum 4. Quartal 2012 kalenderbereinigt um 2,0 Prozent gestiegen. Der Anstieg zum Vorquartal lag saison- und kalenderbereinigt bei 0,9 Prozent.

Für das dritte Quartal 2013 liegen für 26 der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Veränderungsraten der Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum dritten Quartal 2012 kalenderbereinigt um 1,9 Prozent.

In der gesamten EU lag der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten im dritten Quartal 2013 bei 1,0 Prozent. Die höchsten Wachstumsraten innerhalb der EU wiesen Estland (+ 8,1 Prozent), Litauen (+ 6,2 Prozent), Lettland (+ 5,9 Prozent) und Rumänien (+ 4,2 Prozent) auf. In Zypern (- 7,6 Prozent), der Tschechischen Republik (- 2,5 Prozent), Irland (- 1,6 Prozent) und Slowenien (- 0,6 Prozent) gingen die Arbeitskosten zurück.

In Frankreich lag die Veränderungsrate für die gesamten Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde mit + 0,4 Prozent  deutlich unter dem vergleichbaren Wert in Deutschland. Ursache waren die um 2,4 Prozent  gesunkenen Lohnnebenkosten. In Spanien (+ 0,5 Prozent) und Portugal (+ 0,3 Prozent) sind die Arbeitskosten unterdurchschnittlich gestiegen. Angaben für Griechenland lagen nicht vor.

(Redaktion)