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Wirtschaft | Do, 28.03.2013 11:18

Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg stagniert bei 4,3 Prozent

Im März ist die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg nahezu gleich geblieben. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag die Quote im März bei 4,3 Prozent, unverändert zum Februar. Die Arbeitslosenzahl sank im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent auf 241.735 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es in Baden-Württemberg 17.641 Arbeitslose mehr (plus 7,9 Prozent). Vor einem Jahr lag die Quote bei 4,0 Prozent. Das teilt die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit mit.


„Nach wie vor zeigt sich der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg stabil, auch wenn der Start in das Jahr schwächer ausfällt als im Vorjahreszeitraum. Der erneute Wintereinbruch bremst die Frühjahrsbelebung zusätzlich aus“, sagte Eva Strobel, Leiterin der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. „Der hohe Beschäftigungsstand lässt den Bedarf an weiteren Mitarbeitern zurückgehen. Zudem sind die  Unternehmen angesichts der andauernden internationalen Konjunkturrisiken bei Neueinstellungen zurückhaltend. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter setzen verstärkt auf Qualifizierung und Weiterbildung, um insbesondere An- und Ungelernte fit für den Arbeitsmarkt zu machen“, so Eva Strobel.

Baden-Württemberg liegt bei der Arbeitslosenquote mit 4,3 Prozent hinter Bayern (4,2 Prozent) an der Spitze aller Bundesländer. Bei der Jugendarbeitslosigkeit hat Baden-Württemberg bundesweit mit 3,2 Prozent weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote.

Im März gehörten der steuerfinanzierten Grundsicherung 54,6 Prozent aller Arbeitslosen an. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Bereich im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. In der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung gab es gegenüber Februar eine Abnahme um 3,8 Prozent. Gegenüber März 2012 sind 16.784 Menschen (plus 18,1 Prozent) mehr arbeitslos. Der Versicherung gehören aktuell 109.705 Frauen und Männer an.

Die Zu- und Abgänge an Arbeitslosen haben gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Im März meldeten sich 58.298 Personen (neu oder erneut) arbeitslos. Das waren 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 62.057 Personen ihre Arbeitslosigkeit, ein Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber März 2012.

Die unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen innerhalb des Landes haben auch im März zu einer großen Bandbreite der Arbeitslosenquoten geführt. Sie liegt zwischen 2,8 Prozent  im Enzkreis und 8,7 Prozent im Stadtkreis Pforzheim. Insgesamt bleiben von den 44 Stadt- und Landkreisen im Südwesten 27 unter der landesweiten Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Im Vergleich der Regierungsbezirke war die Quote im Bezirk Tübingen mit 3,7 Prozent am niedrigsten, gefolgt von Freiburg mit 4,0 Prozent und Stuttgart mit 4,4 Prozent. Schlusslicht ist Karlsruhe mit 4,6 Prozent.

(Redaktion)