Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Fr, 28.11.2014 08:35

Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit zwei Jahren

Im November ist die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg erneut zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 Prozent. Die Zahl der Menschen ohne Job ist so gering wie seit zwei Jahren nicht mehr.


Mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent liegt der Südwesten im bundesweiten Vergleich auf Platz zwei. Baden-Württemberg hat zudem mit 2,6 Prozent die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit aller Bundesländer.

Begünstigt durch das milde Herbstwetter sank die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 2.224  auf 219.048 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg um 3.504 zurückgegangen. Besonders erfreulich: Die Zahl der arbeitslosen Frauen ist um mehr als 1.600 und die Zahl der Jugendlichen unter 25 Jahren ohne Arbeit um mehr als 1.100 Personen gesunken ist.

„Der weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit zeigt die robuste Verfassung der baden-württembergischen Wirtschaft. Das ist angesichts der weltweiten Wachstumsrisiken keine Selbstverständlichkeit“, sagte Finanz und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Mehr als nur ein Wermutstropfen ist für Sozialministerin Katrin Altpeter jedoch die anhaltend schwierige Situation der Langzeitarbeitslosen und der prekär Beschäftigten in gering bezahlten Jobs. „Im Fokus der Öffentlichkeit liegt meistens der Fachkräftemangel, der vielen Unternehmen unter den Nägeln brennt. Die Menschen auf der Schattenseite des Arbeitsmarktes werden hingegen oft weniger wahrgenommen“, sagte die Ministerin. Hier bestehe anhaltender Handlungsbedarf.

Sie verwies auf den Beitrag des Landes mit seinem Programm „Gute und sichere Arbeit“, das insbesondere schwer vermittelbaren und benachteiligten Menschen bessere Chancen für eine dauerhafte Beschäftigung eröffnen soll. In der Hauptverantwortung sei aber die Bundesebene. Sie zeigte sich in diesem Zusammenhang erfreut über die Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die Integration von Langzeitarbeitslosen über mehr Betreuung und Beratung in den Jobcentern voranzutreiben.

(Redaktion)