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Wirtschaft | Do, 06.06.2013 11:03

Arbeitsvolumen auf 14,7 Milliarden Stunden gestiegen

In Deutschland haben die Erwerbstätigen haben im ersten Quartal 2013 rund 14,7 Milliarden Stunden gearbeitet. Im Vergleich zum Vorquartal nahm das Arbeitsvolumen um 0,1 Prozent zu. Gegenüber dem ersten Quartal 2012 wuchs die Erwerbstätigkeit trotz der schwachen Konjunktur um 0,7 Prozent. Dies berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).


Die tarifliche beziehungsweise betriebsübliche Wochenarbeitszeit ist auf gut 30 Stunden leicht angestiegen. Sie hat sowohl bei den Vollzeit- als auch bei den Teilzeitbeschäftigten zugenommen. Bei den Teilzeitbeschäftigten ist das insbesondere dadurch bedingt, dass der Anteil geringfügig Beschäftigter gesunken ist, die eine niedrigere Arbeitszeit aufweisen. Teilzeitbeschäftigte arbeiteten im ersten Quartal durchschnittlich 14,9 Stunden. Bei den Vollzeitbeschäftigten waren es rund 38 Stunden pro Woche.

Im Durchschnitt leistete jeder Beschäftigte im ersten Quartal 2013 gut elf bezahlte Überstunden. Das ist etwas weniger als im ersten Quartal 2012. Auch die Guthaben auf den Arbeitszeitkonten sind etwas gesunken.

Der Krankenstand lag im ersten Quartal 2013 bei 4,8 Prozent. „Schuld ist allen voran die Erkältungs- bzw. Grippewelle. Sie ließ den Krankenstand um 0,6 Prozentpunkte über den Wert des Vorjahresquartals steigen“, erklären die IAB-Forscher.

Mit 209.000 liegt die Zahl der Kurzarbeiter im ersten Quartal 2013 nach ersten Schätzungen etwa auf dem Vorjahresniveau. Aufgrund der extrem winterlichen Witterung zeigt sich aber ein Anstieg im Vergleich zu den Vorquartalen.

(Redaktion)