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Wirtschaft | Di, 10.12.2013 08:42

Arbeitsvolumen im dritten Quartal auf 14,9 Milliarden Stunden gestiegen

Erwerbstätige haben im dritten Quartal 2013 insgesamt 14,9 Milliarden Stunden gearbeitet. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gegenüber dem zweiten Quartal 2013 stieg das Arbeitsvolumen saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).


„Nach den Rückgängen in der konjunkturellen Schwächephase vor einem Jahr legt das Arbeitsvolumen nun wieder deutlich zu“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist sowohl die Zahl der Erwerbstätigen als auch die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem im dritten Quartal 2013 gestiegen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass es einen Feiertag weniger und damit einen Arbeitstag mehr für die Produktion gab.

Die tarifliche bzw. betriebsübliche Wochenarbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten lag bei gut 30 Stunden. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Durchschnitt 38,2 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 15 Stunden.

Auf jeden Beschäftigten kamen im dritten Quartal 2013 im Durchschnitt 11,8 bezahlte Überstunden. Die Guthaben auf den Arbeitszeitkonten sind im dritten Quartal um 0,8 Stunden gewachsen. Der Krankenstand lag im dritten Quartal 2013 bei 3,34 Prozent und damit etwas über dem Niveau des Vorjahresquartals. Nach ersten Schätzungen ist die Zahl der Kurzarbeiter im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht angestiegen und lag bei rund 88.000 Personen.

(Redaktion)