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Wirtschaft | Mo, 13.12.2010 07:35

Ausbildungszahlen im Handwerk bleiben stabil

Die Zahl der neuen Lehrverträge liegt kurz vor Jahresende etwa auf der Höhe des Vorjahres. In Westdeutschland ist die Zahl leicht angestiegen, in Ostdeutschland dagegen erneut deutlich zurückgegangen (minus 8,2).


Eine einmal mehr erfolgreiche Nachvermittlung hat knapp 5000 Bewerber und Betriebe zusammenbringen können. Die Bewerber konnten in den meisten Bezirken aus einer Vielzahl von Angeboten das zu ihnen passende aussuchen. In fast 40 Prozent der 178 Bezirke der Arbeitsagenturen wurden jedoch weniger als 20 Bewerber gezählt. In Bezirken wie Stralsund oder Südthüringen wurden von Handwerkskammern und IHK rechnerisch noch 15 freie Lehrstellen für jeden unversorgten Bewerber angeboten.

Handwerkspräsident Otto Kentzler: "Die demografische Entwicklung in den neuen Bundesländern trifft das Handwerk hart. In allen Handwerkskammern dort gibt es noch freie Lehrstellen, insgesamt sind es über 2500. Der Wettbewerb um den Nachwuchs hat also längst eingesetzt. Mit unserer Imagekampagne sind wir hier gut aufgestellt, stellen wachsendes Interesse an einer Ausbildung in den zukunftsgerichteten Handwerksberufen fest."

(Redaktion)