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| Di, 05.10.2010 09:50

Baden-Württemberg fördert innovative Ideen in Biotechnologie und Medizintechnik

Das Land will das große Forschungspotential in der Biotechnologie und der Medizintechnik in Baden-Württemberg noch besser nutzbar machen. Dazu hat das Wissenschaftsministerium einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Für die Förderung von bis zu 40 Machbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten stehen insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung.


Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sagte: „Baden-Württemberg ist in der bio- und medizintechnischen Forschung sehr stark. Wenn dies so bleiben soll, müssen wir das Forschungsfeld auch im Hinblick auf wirtschaftliche Umsetzungen weiter vertiefen und entwickeln. Dabei wollen wir vor allem interessante Ideen mit einem hohen wissenschaftlich- technischen Erfolgsrisiko fördern, die ohne diese Unterstützung nicht weiter verfolgt werden könnten. So können wir den Boden für neue Erkenntnisse und Innovationen bereiten.“

Gefördert werden Machbarkeitsstudien in den Bereichen Bioverfahrenstechnik, Molekulare Bionik, Medizintechnik und Synthetische Biologie. Mit diesen Studien sollen originelle Ansätze für Erfolg versprechende Forschungsprojekte oder marktgerechte Anwendungen identifiziert werden. Ziel ist es, den Forschern die Mittel zur Verfügung zu stellen, um ihre Ideen zu verfolgen und so auszuarbeiten, dass sie anschließend in Forschungs- und Entwicklungsprojekte umgesetzt werden können.

Noch bis zum 19. November können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Baden-Württemberg Projektskizzen einreichen. Nach deren Begutachtung werden einige Vorhaben zur Vollantragsstellung aufgefordert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

(Redaktion/MWK BW)