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Vermischtes | Mo, 03.06.2013 10:17

Baden-Württemberg hat 10.486.660 Einwohner

Zum Zensusstichtag, dem 9. Mai 2011, hatte Deutschland insgesamt 80.219.695 Einwohner. Davon lebten 10.486.660 oder 13,1 Prozent in Baden-Württemberg. Insgesamt 5.133.480 Männer und 5.353.190 Frauen leben in den Städten und Kreisen des Südwestens. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Mit rund 5,7 Millionen Menschen leben 54,1 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner in den 22 Stadt- und Landkreisen der Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen. Hier liegt mit der Landeshauptstadt Stuttgart (585.890 Menschen) auch die mit Abstand größte Stadt des Landes. Zugleich ist mit dem Hohenlohekreis (107.279) hier der kleinste Landkreis zu finden. 45,9  Prozent bzw. rund 4,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind in den 22 Kreisen der Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg zu Hause. Der Rhein-Neckar-Kreis ist dabei mit 524.040 Einwohnern der bevölkerungsreichste Landkreis Baden-Württembergs. Dagegen leben im Stadtkreis Baden-Baden (52.314) weniger Menschen, als in jedem anderen Kreis des Landes.

Die Bevölkerung in Baden-Württemberg teilt sich wie folgt auf einzelne Altersgruppen auf: Noch unter 18 Jahre alt und damit noch nicht im Erwachsenenalter sind rund 17,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger des Landes. Knapp 14,8 Prozent sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Knapp die Hälfte der Männer und Frauen zählt zu der Gruppe der 30- bis 64-Jährigen (48,2 Prozent). Knapp jeder und jede Fünfte ist mit über 64 Jahren bereits im Rentenalter (19,4 Prozent), wobei innerhalb dieser Altersgruppe die höhere Lebenserwartung von Frauen deutlich wird. So sind Frauen in der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen (52,7 Prozent) sowie insbesondere bei den 75-Jährigen und Älteren (61,8 Prozent) gegenüber ihren männlichen Altersgenossen weit überdurchschnittlich vertreten.

Gut die Hälfte (50,6 Prozent) der Bevölkerung in Baden-Württemberg lebt in einer der 1.002 Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Einzelnen sind es 14,7 Prozent in Gemeinden mit bis unter 5.000 Einwohnern, 17,3 Prozent in Gemeinden mit bis unter 10.000 Bewohnern. Knapp 18,6 Prozent leben in Städten, die bis unter 20.000 Menschen zählen. Die zweite Hälfte (49,4 Prozent) der Menschen im Südweststaat verteilt sich auf die lediglich 99 weiteren Gemeinden des Landes. 22,1 Prozent aller Menschen leben in Städten mit 20.000 bis unter 50.000, 8,3 Prozent in Gemeinden mit 50.000 bis unter 100.000 und 19,0 Prozent in den Städten mit 100.000 und mehr Einwohnern. Nahezu jeder Fünfte ist damit in einer der neun Großstädte des Landes zuhause.

Baden-Württemberg ist mit 293 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer eines der am dichtest besiedelten Flächenländer Deutschlands. Nur in Nordrhein-Westfalen (514 E/km2) und im Saarland (389 E/km2) verteilen sich mehr Menschen auf einen Quadratkilometer Landesfläche. Deutschlandweit sind es durchschnittlich 225 E/km2.

Mit Abstand am dichtesten besiedelt ist die Landeshauptstadt Stuttgart (2.826 E/km2), gefolgt von den Großstädten Mannheim (2.001 E/km2) und Karlsruhe (1.667 E/km2). Die Landkreise Schwäbisch Hall (126 E/km2), Sigmaringen (106 E/km2) sowie der Main-Tauber-Kreis (100 E/km2) sind dagegen besonders dünn besiedelt: Sie belegen die drei untersten Plätze im baden-württembergischen Ranking der Bevölkerungsdichte. Auf Ebene der einzelnen Gemeinden ist Böllen im Landkreis Lörrach der Ort mit der geringsten Zahl an Personen je Flächeneinheit. Hier treffen genau 100 Bewohner auf 5,7 Quadratkilometer (18 E/km2).

(Redaktion)