Sign In

Welcome, Login to your account.

Vermischtes | Do, 12.09.2013 13:44

Baden-Württemberg hat die meisten Hochschulabsolventen

Gut 46.800 Absolventen konnten im Abschlussjahrgang 2011 ihr Studium an einer Hochschule in Baden-Württemberg erfolgreich abschließen. Damit erreichten rund 36 Prozent eines alterstypischen Jahrgangs einen Hochschulabschluss. Das waren knapp zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Mit diesem Anteil nahm Baden-Württemberg vor Hessen und Sachsen (je rund 33 Prozent) den Spitzenplatz unter den deutschen Flächenländern ein. Lediglich in den Stadtstaaten Bremen (knapp 48 Prozent), Hamburg (gut 42 Prozent) und Berlin (gut 36 Prozent) wurden 2011 höhere Werte erreicht. Diese sind hier allerdings nur eingeschränkt vergleichbar, da sie von Bildungspendlern aus den umliegenden Bundesländern profitieren. Bundesweit liegt die Studienabschlussquote bei 31 Prozent.

Fast 53 Prozent der baden-württembergischen Hochschulabsolventen des Jahrgangs 2011 waren weiblich. Je nach Fächergruppe war dieser Anteil sehr unterschiedlich: Am höchsten lag er in der Fächergruppe Geisteswissenschaften und Kunst mit drei von vier Absolventen. In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen war der Anteil am niedrigsten. Nur jeder fünfte Absolvent war hier weiblich.

In der Addition der beiden die MINT-Fächer umfassenden Fächergruppen „Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen“ sowie „Bio- und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik“ waren in Baden-Württemberg rund 33 Prozent der Absolventen Frauen. Innerhalb der Fächergruppen sind deutliche Unterschiede festzustellen. In den Biowissenschaften war der Frauenanteil mit gut 70 Prozent weit überdurchschnittlich, in Informatik lag er dagegen nur bei gut 18 Prozent. Immerhin stellte dies eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert um knapp zwei Prozentpunkte dar.

Im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt von knapp 55 Prozent war der Anteil weiblicher Hochschulabsolventen in Baden-Württemberg um etwas weniger als zwei Prozentpunkte niedriger. Den höchsten Frauenanteil wies Brandenburg mit knapp 59 Prozent auf. Fast jeder Zehnte besuchte eine weiterführende Schule in freier Trägerschaft.

(Redaktion)