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Unternehmensnachrichten | Mi, 16.10.2013 12:51

Baden-Württemberg Stiftung unterstützt Betriebe beim Ausbau des Serviceangebots

Mit den Erkenntnissen aus der Dienstleistungsforschung können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Bislang wenden jedoch meist nur große Unternehmen das Wissen an. Um kleine und mittlere Betriebe gezielt zu unterstützen, hat die Baden-Württemberg Stiftung das Programm „Wissenstransfer Dienstleistungsforschung“ aufgelegt.


Mehr als 30 Pilotbetriebe hatten die Chance, ihr Dienstleistungsportfolio zu erweitern. Bei dem „Dialogforum Mittelstand“ zogen die Teilnehmer am Montag Bilanz und stellten ein neu entwickeltes Praxishandbuch vor.

Ersatzteile werden blitzschnell geliefert, Fernwartungen durchgeführt und eine Telefon-Hotline steht rund um die Uhr zur Verfügung. Dienstleistungen wie diese machen Unternehmen wettbewerbsfähiger. Das sind Erkenntnisse, die unter anderem durch Dienstleistungsforschung gewonnen werden.

Doch gerade in kleinen und mittleren Unternehmen finden diese Erkenntnisse nur schwer den Weg in den Betriebsalltag. Um auch diesen Unternehmen die Chance auf mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu geben, hat die Baden-Württemberg Stiftung vor fünf Jahren das Programm „Wissenstransfer Dienstleistungsforschung“ initiiert. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg hat die Entstehung und Durchführung des Programms begleitet.

Beim „Dialogforum Mittelstand“ wurden  die Erfahrungen jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dr. Nils Schmid MdL, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, sagte: „Dienstleistungen sind auch in unserem stark von der industriellen Produktion geprägten Land ein wichtiger Faktor für die Zukunft. Gesamtwirtschaftlich betrachtet trägt die Dienstleistungswirtschaft des Landes bereits jetzt über 60 Prozent zur Wertschöpfung bei. Die Verflechtung von Produktion und Dienstleistung wird in Zukunft immer enger. Die Stärkung des Dienstleistungsstandortes Baden-Württemberg ist und bleibt deshalb ein wesentliches Ziel unserer Wirtschaftspolitik. Dazu wollen wir den Unternehmen unter anderem über den Wissenstransfer aus der Dienstleistungsforschung Hilfestellung anbieten und das Wissen in die Fläche tragen.“

„Unser Transferprogramm stieß bei den teilnehmenden Firmen auf großen Zuspruch: Viele Betriebe konnten neue Zielgruppen erschließen oder die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern“, erklärte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Neben den Pilotbetrieben profitieren jetzt weitere mittelständische Unternehmen von unseren Erfahrungen. Mit dem neu entwickelten Praxishandbuch können sie vorhandenes Wissen schnell und effektiv in den Betriebsalltag umsetzen. Damit tragen wir zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg bei.“

Der Leitfaden Neue Wege zu modernen Dienstleistungen enthält zahlreiche Praxisbeispiele, Weiterbildungsmaterialien und Trainingsmethoden. Interessierte Firmen können mit dem Handbuch und der beigefügten CD-ROM ihr eigenes Optimierungspotential ausloten und bekommen zahlreiche Anregungen zur Erweiterung ihres Dienstleistungsportfolios. Das Handbuch kann kostenlos bei der Baden-Württemberg Stiftung unter www.bwstiftung.de/publikationen bestellt werden.

(Redaktion)