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Wirtschaft | Mo, 05.11.2012 08:42

Baden-württembergische Industrie verzeichnet Umsatzrückgang

Die Nachfrageschwäche nach Industrieprodukten aus Baden-Württemberg hat im September 2012 zu einem Dämpfer bei der Produktionsleistung der Industrie geführt. Das wirkte sich auch negativ auf deren Umsatzentwicklung aus. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes gingen die realen Umsätze der Südwestindustrie im September 2012 gegenüber dem Monat August um 0,9 Prozent zurück.


Das Umsatzminus resultierte sowohl aus dem Auslandsgeschäft (−1,4 Prozent) als auch dem Inlandsgeschäft (−0,7 Prozent). Bei den Vorleistungsgüterproduzenten gaben die Umsätze um 0,3 Prozent und bei den Produzenten von Konsumgütern um 1,2 Prozent nach. Noch etwas stärker fiel der Umsatzrückgang bei den Investitionsgüterproduzenten aus (−1,4 Prozent). Insgesamt blieben die Umsätze der Südwestindustrie im dritten Quartal 2012 um 0,3 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorquartals zurück.

Im Vorjahresvergleich gingen die Industrieumsätze im September 2012 moderat um 0,3 Prozent zurück. Aus dem Auslandsgeschäft resultierte ein Umsatzplus von 2,7 Prozent. Die Umsatzentwicklung mit den Inlandskunden blieb dagegen um 4 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Lediglich die Produzenten von Investitionsgütern erzielten eine Umsatzausweitung (0,8 Prozent). Die Konsumgüterproduzenten (−2 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (−2,6 Prozent) verzeichneten hingegen einen Umsatzrückgang.

Nach den ersten drei Quartalen in 2012 verbuchte die Südwestindustrie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg von 2 Prozent. Dabei brachte das Auslandsgeschäft ein Umsatzplus von 3,9 Prozent. Die Inlandsumsätze blieben hingegen leicht hinter dem Vorjahresergebnis zurück (−0,2 Prozent). Während die Investitionsgüterproduzenten eine deutliche Umsatzsteigerung erzielten (4,2 Prozent), gingen bei den Vorleistungsgüterproduzenten (−1 Prozent) und den Konsumgüterproduzenten (−1,6 Prozent) die Umsätze zurück.

(Redaktion)