Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Mi, 02.11.2011 11:27

Baden-württembergisches Handwerk zeichnet die besten Nachwuchskräfte aus

Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks haben 90 junge Gesellinnen und Gesellen die ersten Plätze in ihrem Beruf erreicht. Sie standen im Mittelpunkt einer Feierstunde im Kongresszentrum „Palatin“ in Wiesloch.

Allein 11 junge Preisträger des Leistungswettbewerbs kommen aus der Region Rhein-Neckar-Odenwald. (© Pressebild Pfeifer)

Allein 11 junge Preisträger des Leistungswettbewerbs kommen aus der Region Rhein-Neckar-Odenwald. (© Pressebild Pfeifer)


Die erfolgreichen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die allesamt erst in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben, erhielten aus den Händen von Joachim Möhrle, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages ihre Medaille, die auf den Wettbewerb hinweist. Walter Tschischka, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, hatte für jeden Sieger die entsprechende Siegerurkunde.

Der Landeswettbewerb wurde in diesem Jahr von der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald durchgeführt. 355 junge Handwerkerinnen und Handwerker haben sich an der Landeskonkurrenz beteiligt. Sie hatten sich zuvor in den Wettbewerben der acht Handwerkskammern durchgesetzt.

Und die Bandbreite ist beachtlich: in 90 Handwerksberufen konnten Landesbeste sowie zweite und dritte Sieger ermittelt werden. Die Erstplatzierten sind automatisch für den Bundeswettbewerb, der dieses Jahr in Bielefeld stattfinden wird, qualifiziert.

Voraussetzung für die Teilnahme am Leistungswettbewerb war eine gute Gesellenprüfung. Wer seine Lehre im aktuellen Jahr abgeschlossen hat, mindestens die Note 2,4 erreicht hat und nicht älter als 23 Jahre ist, kann es bis zum Bundessieger bringen, der in jetzt in Bielefeld durchgeführt wird. Der Titel des „Landessiegers“ ist nicht nur gut für die Karriere, sondern wird auch von der Stiftung Begabtenförderung belohnt. Diese unterstützt erfolgreiche Nachwuchskräfte, die sich etwa zum Meister weiterbilden wollen, mit einem Stipendium.

(Redaktion)