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KMU & Freiberufler | Di, 02.11.2010 11:00

Baden-württembergisches Wirtschaftsministerium gibt Clusteratlas 2010 heraus

Clusterpraktiker, Unternehmen und Investoren haben die Möglichkeit, sich einen Überblick über die aktuell mehr als 100 regionalen Cluster in den Regionen Baden-Württembergs zu verschaffen. Sowohl bestehende, wie teils auch geplante regionalen Clusterinitiativen und die clusterrelevanten Forschungs-, Entwicklungs- und Transfereinrichtungen sind aufgeführt.


„Der neue Clusteratlas 2010 und die mit Suchfunktionen und Zusatzinformationen ausgestattete Cluster-Datenbank sind benutzerfreundliche und unverzichtbare Grundlagen für die clusterpolitische Praxis aller landespolitischen Akteure auf der lokalen, regionalen, landesweiten Ebene, aber auch im nationalen und europäischen Kontext. Sie stellen ein in Deutschland einmaliges Angebot dar“, so Wirtschaftsminister Ernst Pfister, der heute in Stuttgart den Clusteratlas 2010 und die neu entwickelte Clusterdatenbank vorstellte.

Die Erstausgabe des regionalen Clusteratlasses 2008 war sehr schnell vergriffen und stieß auf eine große Resonanz und bundesweite Beachtung. Die Fortschreibung und systematisierte Aufbereitung erfolgte im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Cluster-Dialogs Baden-Württemberg unter Mitwirkung der Regionalvertreter und –vertreterinnen  aus Kammern, Verbänden und Wirtschaftsfördereinrichtungen.

„Es hat sich gezeigt, dass die Clusterlandschaft in Bewegung ist. Die Neuauflage trägt den inzwischen geänderten Verhältnissen Rechnung“, so Ernst Pfister. Unter anderem wurden die Ergebnisse aus den Clusterwettbewerben des Bundes und des Landes einbezogen. In Kürze wird der Clusteratlas auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen.

Die erstmals konzipierte Clusterdatenbank ermöglicht über Suchfunktionen eine gezielte regionale, branchenspezifische und thematische Abfrage, bietet Zusatzinformationen und wird monatlich aktualisiert.

Beide Instrumente bieten Unternehmen einen Überblick über für sie relevante Cluster und Clusterinitiativen und helfen Affinitäten der Cluster und weitere regionale, überregionale und grenzüberschreitende Vernetzungsmöglichkeiten zu erkennen. Clusteratlas und Datenbank sind auch eine wichtige Basis für die landesweit tätigen Clustereinrichtungen und Netzwerke sowie für Baden-Württemberg International (bw-i) als Standortagentur für die Erschließung internationaler Märkte.

„Die Innovationsdynamik hat sich infolge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise weiter erhöht. Die Unternehmen stehen heute angesichts der internationalen Verflechtung der Märkte und eines erhöhten Innovationstempos unter verstärktem Wettbewerbsdruck“, erklärte Ernst Pfister. Unternehmen könnten sich besser und schneller auf diesen Innovationsdruck einstellen, wenn sie entlang der Wertschöpfungskette und/oder horizontal zielorientiert in einem bestimmten Wirtschaftsraum mit Wissenschaft, Forschung und Dienstleistern zusammenarbeiten.

(Redaktion)