Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Mo, 06.06.2011 08:22

BDI: Ausfuhren auf Rekordniveau - Industrie hebt Exporterwartung auf plus elf Prozent an

Auch im laufenden Jahr steigen die deutschen Exporte laut BDI stärker als der Welthandel, der dem Internationalen Währungsfonds zufolge in diesem Jahr um 7,4 Prozent zulegt. Im ersten Quartal wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von 258 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert - mehr als je zuvor und 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.


"Die deutschen Exporte werden in diesem Jahr um rund elf Prozent wachsen. Die Ausfuhren bleiben auf Rekordniveau." Dies sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel bei der Vorlage des aktuellen BDI-Außenwirtschafts-Reports am Sonntag in Berlin. Zuletzt hatte der BDI eine Zunahme um etwa 7,5 Prozent erwartet.

Zweistellige Wachstumsraten gab es im Maschinenbau (+21,8 Prozent), im Automobilbau (+21,6 Prozent), in der Elektrotechnik (+14,0%) und in der Chemieindustrie (+12,9 Prozent). Mit Ausfuhren in Höhe von 91 Milliarden Euro war der März 2011 der exportstärkste Monat seit Beginn der Exportstatistik vor 61 Jahren.

"Der Weltmarktanteil der deutschen Industrie wächst auch in diesem Jahr", stellte Keitel fest. "Die deutschen Unternehmen sind die einzigen weltweit, die mit der Entwicklung des Welthandels über Jahrzehnte mithalten. Angesichts dieser engen internationalen Verflechtung muss Deutschland darauf achten, dass es sich durch seinen energiepolitischen Sonderweg nicht ins Abseits manövriert."

Auch im laufenden Jahr steigen die deutschen Exporte laut BDI stärker als der Welthandel, der dem Internationalen Währungsfonds zufolge in diesem Jahr um 7,4 Prozent zulegt. Im ersten Quartal wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von 258 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert - mehr als je zuvor und 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zweistellige Wachstumsraten gab es im Maschinenbau (+21,8 Prozent), im Automobilbau (+21,6 Prozent), in der Elektrotechnik (+14,0%) und in der Chemieindustrie (+12,9 Prozent). Mit Ausfuhren in Höhe von 91 Milliarden Euro war der März 2011 der exportstärkste Monat seit Beginn der Exportstatistik vor 61 Jahren.

"Für die exportorientierte Industrie ist freier Marktzugang entscheidend. Jedes zehnte Exportgeschäft wird durch Handels- und Investitionshemmnisse beschränkt. Das kostet Absatzchancen und Wohlstand", sagte Keitel.

Zu den Hemmnissen gehören beispielsweise Exportrestriktionen für Rohstoffe in China und Indien, langwierige und teuere Zollverfahren in Russland sowie Beschränkungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in Brasilien. Der Zugang zu diesen Ländern wird für die deutsche Exportwirtschaft immer wichtiger: Heute gehen bereits rund 8,5 Prozent der deutschen Exporte nach Brasilien, Russland, Indien und China - mit steigender Tendenz.

(Redaktion)