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Vermischtes | Do, 24.10.2013 14:09

Begriff Nachhaltigkeit wird meist mit Natur und Umwelt verknüpft

In den vergangenen Monaten ist die Bekanntheit des Begriffs ‚Nachhaltigkeit‘ merklich gestiegen. Mittlerweile haben mehr als 80 Prozent der Bundesbürger zumindest schon einmal von Nachhaltigkeit gehört. Zumeist wird der Begriff mit Aspekten des Natur- oder Umweltschutzes verbunden. Dies ergab die aktuelle Studie „Nachhaltigkeit“ des GfK Vereins.


Rund vier von fünf Bundesbürgern haben schon einmal von „Nachhaltigkeit“ gehört oder gelesen. Allerdings ist nur 40 Prozent der Begriff „ganz sicher“ bekannt. Immerhin ist die Zahl derer, die den Ausdruck definitiv kennen, damit im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozentpunkte gestiegen. Im Gegenzug können nur noch 17 Prozent gar nichts mit dem Ausdruck anfangen. Vor einem Jahr gab dies noch fast jeder vierte Befragte an.

Was den Kenntnisstand zum Begriff „Nachhaltigkeit“ betrifft, fühlen sich Männer sicherer als Frauen. Zwar liegt die Zahl derer, die den Begriff flüchtig oder sehr gut kennen bei beiden Geschlechtern mit über 80 Prozent auf einem ähnlich hohen Niveau. Doch während 44 Prozent der Männer sicher sind, den Ausdruck zu kennen, sind es bei den Frauen nur 37 Prozent. Sie geben häufiger an, den Ausdruck nur irgendwo gehört oder gelesen zu haben. Auch mit Blick auf die Herkunft zeigen sich Unterschiede: Während im Westen 43 Prozent sicher sind, den Begriff zu kennen, sind es im Osten nur 33 Prozent.

Auch wer den Begriff Nachhaltigkeit schon einmal gehört hat, weiß nicht unbedingt, was genau darunter zu verstehen ist: Elf Prozent derjenigen, die angeben, den Begriff zu kennen, haben keine konkrete Vorstellung von seiner Bedeutung. Wobei dieser Wert in den letzten zwei Jahren deutlich zurückging (2011: 18 Prozent). Für die übrigen Befragten steht Nachhaltigkeit vor allem für Natur- und Umweltschutz. So nennt fast jeder Vierte umweltbewusstes Handeln / Wirtschaften, 16 Prozent denken speziell an die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und 14 Prozent an das Sparen von Ressourcen. Weitere Nennungen aus dem Umweltbereich entfallen auf die Themen ‚Energie sparen / Regenerative Energien‘ (sieben Prozent) sowie ‚Wiederverwertbarkeit / Recycling‘ (sechs Prozent).

Neben Umweltaspekten verbinden 20 Prozent jener, die angeben, den Begriff zu kennen, damit Dauerhaftigkeit oder eine lange Lebensdauer. Für zehn Prozent heißt Nachhaltigkeit, in die Zukunft zu investieren und an die Folgen des Handelns zu denken. Und sechs Prozent sehen darin eine Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Andere soziale oder humanitäre Aspekte werden nur vereinzelt genannt.

(Redaktion)