Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Mo, 10.10.2011 12:35

Bestanden! Über 90 Prozent Erfolgsquote bei Erstprüfungen zum Ausbildungsabschluss

Die meisten Prüflinge bestehen die Abschlussprüfung zum Ende ihrer beruflichen Ausbildung im ersten Anlauf. Eine vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erstmals vorgenommene Auswertung für das Jahr 2009 zeigt: 91,2 % der rund 477.700 jungen Männer und Frauen absolvierten ihre Abschlussprüfungen auf Anhieb erfolgreich. Die Frauen schnitten dabei noch etwas besser ab als die Männer.


Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den vorzeitig zur Prüfung Zugelassenen, die ihre Prüfung nahezu alle erfolgreich absolvierten, und denjenigen, die ihre Abschlussprüfung nach einer verlängerten Ausbildungszeit antraten: bei ihnen lag die Erfolgsquote bei unter 40 %.

Die meisten Erstprüfungsteilnehmer/-innen wurden im Beruf Einzelhandelskaufmann/-frau verzeichnet: Von 30.726 angetretenen Prüflingen waren 92,6 % unmittelbar erfolgreich, gefolgt von 21.183 zur Prüfung angetretenen Verkäufer/-innen – Erfolgsquote 87,1 % – und 19.470 Prüflingen im Beruf Bürokaufmann/-frau – Erfolgsquote im ersten Anlauf hier: 93,1 %.

Die Spannweite des Bestehens und Nichtbestehens im ersten Anlauf ist allerdings groß. Das zeigen Einzelauswertungen für die 25 Ausbildungsberufe mit den meisten Erstprüfungen. Mit 97,8 % war die Quote bei den 5.577 Elektroniker/-innen für Betriebstechnik am höchsten, während sich die 12.441 angetretenen Köche und Köchinnen mit fast 20 % nicht bestandenen Erstprüfungen am schwersten taten. Hier ist allerdings auch die unterschiedliche schulische Vorbildung der Auszubildenden zu berücksichtigen. Bei den meisten untersuchten Einzelberufen ergaben sich nur geringe geschlechtsspezifische Unterschiede. In einigen konnten sich aber mindestens 5 % mehr Frauen als Männer über das Bestehen ihrer Abschlussprüfung im ersten Anlauf freuen, so zum Beispiel bei Friseur/-innen, Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk, Tischler/-innen sowie Maler/-innen und Lackierer/-innen.

(Redaktion)