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Marketing & Personal | Do, 27.10.2011 12:36

Broschüre: Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten bewerten und fördern

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die vierte überarbeitete Auflage der Broschüre "Why WAI - Der Work Ability Index im Einsatz für Arbeitsfähigkeit und Prävention - Erfahrungsberichte aus der Praxis" herausgegeben. Der Work Ability Index (WAI) wird auch als "Arbeitsfähigkeitsindex" oder "Arbeitsbewältigungsindex (ABI)" bezeichnet. Er ist eine Entwicklung aus über 20-jähriger arbeitswissenschaftlicher Forschung am Finnischen Institut für Arbeitsmedizin. Dabei handelt es sich im Kern um einen Fragebogen, der aus zehn Fragen und einer Diagnoseliste besteht, die in sieben so genannten WAI- Dimensionen zusammengefasst werden.


Das Instrument unterstützt die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit Beschäftigter durch Verhaltens- und Verhältnisprävention. Das ist wichtig, da besonders die Altersgruppe der 50- bis 64-jährigen, die einen erheblichen Teil der Erwerbsbevölkerung in Deutschland ausmacht, zu früh in Rente geht. Mithilfe des WAI lässt sich sowohl die aktuelle als auch die künftige Arbeitsfähigkeit erfassen und bewerten. So können dann konkrete Maßnahmen eingeleitet werden, die die Arbeitsfähigkeit erhalten und verbessern - dadurch lässt sich Frühverrentung verhindern.

Dazu möchte die fast 150-seitige Broschüre einen Beitrag leisten. Sie stellt Projekte vor, welche die "WAI-Netzwerker" in Eigenverantwortung initiiert und durchgeführt haben. Dabei verfolgt die Broschüre das Ziel, den WAI in der Praxis weiter bekannt zu machen, Erfahrungen im Umgang mit dem WAI der Öffentlichkeit vorzustellen, und letztlich zum Einsatz des WAI anzuregen und zu ermutigen.

Ausführliche Informationen zum WAI und zum Netzwerk befinden sich im Internet unter www.arbeitsfaehigkeit.net. Eine Version der Broschüre im PDF-Format steht unter www.baua.de/publikationen zum Download zur Verfügung.

(Redaktion)