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| Do, 04.12.2008 11:09

Das Saarland verdoppelt Bürgschaftsrahmen – über 1,1 Milliarden Euro bis 2010

Das Saarland will mit Blick auf die Konjunkturkrise seinen Bürgschaftsrahmen verdoppeln. Dies sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel.


Auf Beschluss des Ministerrates soll der Bürgschaftsrahmen im Landeshaushalt an die saarländische Wirtschaft von 200 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro für die Jahre 2009 und 2010 verdoppelt werden. Weitere Bürgschaften in Höhe von 125 Millionen Euro pro Jahr stehen der Landeregierung für Darlehen durch die Saarländische Investitionskreditbank und die Saarländische Kapitalbeteiligungsgesellschaft im Interesse der saarländischen Wirtschaft im Landeshaushalt zur Verfügung, sowie ein Bürgschaftsrahmen für sonstige Zwecke in Höhe von 30 Millionen Euro. So ergebe sich ein Gesamtbürgschaftsrahmen von 1,11 Milliarden Euro für die nächsten beiden Jahre, so Minister Rippel.

„Mit diesem Gesamtbürgschaftsrahmen sieht sich die Landesregierung in die Lage versetzt, mit Blick auf die Konjunkturkrise Engpässen bei der Finanzierung von Unternehmen effektiv zu begegnen. Das Saarland beweist damit seine Handlungsfähigkeit, insbesondere gegenüber der Automobilindustrie, die infolge der Finanzkrise in eine schwierige Lage geraten ist“, so Minister Rippel abschließend.

Hintergrund:
Am Mittwoch, 03. Dezember,  fand ab 17:00 Uhr im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft die Fortsetzung des Automobildialogs mit Unternehmen aus der Automobilbranche des Saarlandes statt. Gleichzeitig setzt sich die Landesregierung für eine Flexibilisierung des Beihilferechts auf EU-Ebene ein. Sie hat hierzu einen entsprechenden Antrag zur Wirtschaftsministerkonferenz am 15. Dezember auf den Weg gebracht.

Quelle: Saarländisches Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft