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Vermischtes | Mi, 23.01.2013 11:33

Datenschutz: Verbraucher sehen Verantwortung bei sich selbst

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung (70 Prozent) sieht sich selbst in der Verantwortung, wenn es um den Schutz persönlicher Daten geht. Nur 17 Prozent sind der Meinung, dass der Gesetzgeber für den Schutz persönlicher Daten zuständig ist. Es folgen die Anbieter, die die Daten abfragen, Datenschutzbehörden und Verbraucherschutzstellen. Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Studie der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung, die von Payback in Auftrag gegeben wurde.


Laut der Studie haben Verbraucher Bedenken bei der Herausgabe persönlicher Daten insbesondere bei Gewinnspielen (82 Prozent) und sozialen Netzwerken (78 Prozent). Mehr Vertrauen genießen dagegen Krankenkassen und Versicherer sowie Banken.

Die eigene Bankverbindung wird von den Bundesbürgern nur ungern herausgegeben: 83 Prozent der Befragten äußern hier ihre Bedenken. Kritisch gesehen werden auch persönliche Fotos (77 Prozent). Diese rangieren sogar noch vor Krankenblättern bzw. der persönlichen Krankengeschichte (73 Prozent). Als weniger sensibel werden hingegen Vor- und Nachname, die Angabe des Geburtsdatums sowie Einkaufsdaten erachtet.

Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich, was ihre persönlichen Daten betrifft, in der digitalen Welt (noch) nicht zu Hause. Knapp 60 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich in der „Offline-Welt“ mit Blick auf den Datenschutz am sichersten fühlen. Auch noch mit Skepsis betrachtet wird das Versenden und Empfangen von Daten über das Handy oder Smartphone. Nur fünf Prozent der Befragten haben dabei ein gutes Gefühl.

(Redaktion)