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Unternehmensnachrichten | Do, 11.08.2011 15:13

Designpreis: Ausstellung "Ein Medikament entsteht" erhält den red dot

Die Jury war sich einig: Für die sehenswerte Ausstellung im Museum Biberach "Boehringer Ingelheim – Ein Medikament entsteht" erhalten das Museum und die Gestalter PS.Planungsstudio und 2Einhalb in Biberach den begehrten red dot.

Das Museum Biberach, die Architekten vom PS.Planungsstudio und die Grafiker von 2Einhalb in Biberach erhalten für die Ausstellung "Ein Medikament entsteht" den international renommierten Designpreis red dot  award. (Foto: Museum Biberach)

Das Museum Biberach, die Architekten vom PS.Planungsstudio und die Grafiker von 2Einhalb in Biberach erhalten für die Ausstellung "Ein Medikament entsteht" den international renommierten Designpreis red dot award. (Foto: Museum Biberach)


Medikamente kommen nicht einfach aus der Apotheke. In Zusammenarbeit mit dem forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat das Museum Biberach die Ausstellung "Ein Medikament entsteht" erarbeitet. Der Pharmakonzern unterhält in Biberach im südlichen Baden-Württemberg seinen größten Forschungsstandort.

15 Juroren, allesamt international bekannte Designexperten, beurteilten 6.468 Einreichungen. Nur 608 Arbeiten wurden mit einem red dot ausgezeichnet. Der red dot design award des Design Zentrums Nordrhein Westfalen ist der weltweit größte Designwettbewerb. Der begehrte "rote Punkt" wird seit 1954 in verschiedenen Disziplinen verliehen und hat sich als international anerkanntes Qualitätssiegel etabliert.

"Ein Medikament entsteht": Im Durchschnitt dauert es heute zwölf Jahre, beschäftigt Hunderte von Wissenschaftlern und kostet rund eine Milliarde Euro, bis ein neues Medikament auf den Markt gelangt. Der komplexe Prozess der Erforschung und Entwicklung eines neuen Wirkstoffs wird in dieser Ausstellung im Museum Biberach für den Laien in verständlicher Dosierung dargeboten. Dabei ist keine Messeschau für Boehringer Ingelheim herausgekommen. Ungeschminkt werden die Themen Tierversuche, Umweltschutz und Arzneimittelpreise angesprochen. Noch nie hat sich ein großes Pharmaunternehmen so tief in die Karten schauen lassen. Am Ende des abwechslungsreichen Ausstellungsparcours hat der Besucher eine Zeitreise von zwölf Jahren zurück gelegt und eine Zulassungsdokumentation mit einer halben Million Seiten erstellt. Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober 2011 im Museum Biberach zu sehen.

(Redaktion)