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| Di, 08.11.2011 08:42

Deutschland in der europäischen Spitzengruppe bei Investitionen in Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2009 wurden 2,80 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Trotz der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise sind in Deutschland stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in dem Jahr von 66,53 Mrd. Euro (2008) auf 67,01 Mrd. Euro. Dies bedeutet eine Zunahme um rund 483 Mio. Euro.


Diese Entwicklung zeigt, dass Deutschland auf gutem Weg ist, das 3 %-Ziel der Lissabon-Strategie zu erreichen. Mit dieser Strategie haben die EU-Länder im Jahr 2000 verabredet, den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) bis 2010 auf 3 % des BIP zu steigern. Durch die nachhaltige und kontinuierliche Steigerung der FuE-Ausgaben von Bund, Ländern und der Wirtschaft konnte die FuE-Quote seit dem Jahr 2000 von 2,45 % auf nunmehr 2,80 % gesteigert werden. In absoluten Zahlen haben sie im Jahr 2009 gegenüber dem Jahr 2000 insgesamt rd. 16,4 Mrd. Euro mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Auch im Vergleich mit anderen EU-Staaten ist der Erfolg beeindruckend: Mit einem Anteil der FuE-Ausgaben von 2,80 % am BIP gehört Deutschland in der EU zur absoluten Spitzengruppe. Deutschland wendete mit 67,01 Mrd. Euro im Jahr 2009 in absoluten Zahlen mehr als jedes andere Land in Europa für FuE auf. An zweiter Stelle steht Frankreich mit 42,01 Mrd. Euro.

Insgesamt sind in der Europäischen Union (EU-27) in den vergangenen 10 Jahren jedoch nur vergleichsweise mäßige Fortschritte auf dem Weg zum 3 %-Ziel gemacht worden. Die Forschungsintensität über alle Sektoren lag 2000 bei 1,86 % und ist bis 2009 auf 2,01 % gestiegen.

(Redaktion)