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| Fr, 07.11.2008 10:34

Die Erde im Wandel

Freiburger Geographen und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dokumentieren Globalen Wandel / Mit einem Tagesverbrauch von bis zu 3000 Litern Wasser pro Kopf hält Las Vegas den Rekord.

Mit einem Tagesverbrauch von bis zu 3000 Litern Wasser pro Kopf hält Las Vegas den Rekord (Foto: Uni Freiburg)

Mit einem Tagesverbrauch von bis zu 3000 Litern Wasser pro Kopf hält Las Vegas den Rekord (Foto: Uni Freiburg)


Der Fingerabdruck des Menschen auf unsere Erde ist unübersehbar. Es betrifft alle Gesellschafts- und Umweltsysteme, alle Landschaftszonen und Regionen und zeigt sich unter anderem im Klimawandel, im Rückgang der Arten und der Verknappung der Süßwasserressourcen. Der globale Wandel stellt die größte Herausforderung unserer Zeit dar.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR hat Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Institut für Physische Geographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, eine eindrucksvolle Dokumentation dieses Wandels publiziert. Das Buch „Globaler Wandel - Die Erde aus dem All“, herausgegeben vom DLR im Frederking und Thaler Verlag München, zeigt einzigartige Satellitenaufnahmen als Belege für den derzeitigen ökologischen Zustand unserer Erde. Hinzu kommen Bildsequenzen, Diagramme und Karten, in denen dieser Wandel dargestellt wird.

Der Klimawandel, der Zustand von Atmosphäre und Ozean, die Desertifikation, die Nutzung des Wassers, der Verlust der Wälder und Arten und die Entwicklung der Megacities werden ebenso thematisiert wie mögliche Heilungskonzepte und Schutzmaßnahmen. Ihren ganz eigenen Zugang zum Globalen Wandel beschreiben schließlich der Extrembergsteiger und Grenzgänger Reinhold Messner, der Philosoph Peter Sloterdijk und der Astronaut Thomas Reiter.

Das Buch greift Forschungsthemen der beteiligten Geographischen Institute der Albert-Ludwigs-Universität auf und reflektiert den neuen Masterstudiengang „Räumliche Dimension des Globalen Wandels“.

Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg