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| Fr, 20.01.2012 07:55

Elektromobilität Süd-West ist Spitzencluster

Eine Clusterinitiative aus Baden-Württemberg wird in der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundes gefördert. Das in der Region Stuttgart koordinierte Cluster Elektromobilität Süd-West – „road to global market“ ist einer der Gewinner des Wettbewerbs. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die fünf Cluster mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro über fünf Jahre.


Das Cluster „Elektromobilität Süd-West“ bündelt die Kompetenzen von 48 Partnern: renommierten Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen in der vom Automobil geprägten Region Karlsruhe – Mannheim – Stuttgart – Ulm. Unter dem Titel „Road to global market“ geht es hier um die optimale Positionierung Baden-Württembergs auf dem Gebiet der Elektromobilität im internationalen Innovationswettlauf. Ziel ist es, einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Vision einer leistungsfähigen, schadstoffarmen und marktgetriebenen Mobilität zu leisten. Die Partner kommen aus den Technologiefeldern Fahrzeugbau, Energietechnik, Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik und ermöglichen dem Cluster einen gesamthaften Ansatz zur Förderung der Elektromobilität. Eine besondere strategische Ausrichtung erhält das Cluster durch die Fokussierung auf Markt und Kosten, Handhabung und Komfort sowie vernetzte Mobilität.

Im Spitzencluster-Wettbewerb zeichnet das BMBF Verbünde von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren eines Technologie- und Innovationsfeldes aus, die ihre Kräfte in einer Region bündeln und so zur Innovationsfähigkeit und Wachstum in Deutschland beitragen. Bundesforschungsministerin Anette Schavan gratulierte den Gewinnern: „Der 2007 vom BMBF ins Leben gerufene Spitzencluster-Wettbewerb ist ein zentraler Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung: Durch die Cluster wird aus regionalen Innovationen dauerhaft Wertschöpfung für Deutschland.“

„Die erfolgreiche Bewerbung im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbes des Bundes ist von großer Bedeutung für das Autoland Baden-Württemberg. Denn das System Elektromobilität in tragfähigen Produkten industriell beherrschen zu lernen, das gehört derzeit zu den anspruchsvollsten Aufgaben, die unsere Industrie mit Blick auf den internationalen Wettbewerb meistern muss“, betonte der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Der Einstieg in nachhaltige Mobilität ist von hervorragender Bedeutung für die in Baden-Württemberg seit je starke Mobilitätsforschung und die damit verbundene Innovationskraft in unserem Land. Das Thema nachhaltige Mobilität wird weiterhin stark im Fokus der Forschungspolitik in Baden-Württemberg stehen.“

Insgesamt stünden für den Spitzencluster bis zu rund 40 Mio. Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die von der Wirtschaft in gleicher Höhe ergänzt würden. Das Land unterstütze die baden-württembergische Initiative mit bis zu fünf Mio. Euro in einem Zeitraum von fünf Jahren. 

(Redaktion)