Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Mo, 05.10.2009 09:35

Erste Ergebnisse der Untersuchung „Know-how-Schutz in Baden-Württemberg“ vorgestellt

Innenminister Heribert Rech hat am Freitag, 2. Oktober 2009, auf der Fachmesse SAFEKON in Karlsruhe erste Ergebnisse der vom Sicherheitsforum Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Studie zum Thema „Know-how-Schutz in Baden-Württemberg“ vorgestellt. Ziel der Studie ist es, Fälle von Industrie- und Wirtschaftsspionage statistisch zu ermitteln und ihre Auswirkungen auf die Unternehmen zu untersuchen. „Die Studie macht deutlich, wie sehr Urheberrechtsverletzungen, Spionage und Informationsabfluss unsere Unternehmen bedrohen“, sagte Rech.

Innenminister Rech bei einem Rundgang auf der Fachmesse SAFEKON in Karlsruhe (Foto: KMK).

Innenminister Rech bei einem Rundgang auf der Fachmesse SAFEKON in Karlsruhe (Foto: KMK).


Die Untersuchung analysiere aber nicht nur die Gefahrenlage, sondern zeige mit konkreten Empfehlungen Wege auf, wie sich Unternehmen vor Schäden schützen können. Die SiFo-Studie sei ein wichtiger Beitrag für zielgerichtete Maßnahmen zum Schutz des betrieblichen Know-hows. Mit ausgewerteten Angaben von rund 240 baden-württembergischen Unternehmen handle es sich um eine der größten empirischen Untersuchungen zur Wirtschafts- und Industriespionage in Unternehmen. Bis zum Jahresende werde das Sicherheitsforum Baden-Württemberg eine Broschüre „Know-how-Schutz - Handlungsempfehlungen aus der SiFo-Studie 2009“ vorlegen. Der Bericht zur Studie, der neben den Ergebnissen auch Angaben zum methodischen Vorgehen und zu den Handlungsempfehlungen enthalte, werde ebenfalls bis Jahresende in der Steinbeis-Edition, Stuttgart, veröffentlicht.

Die SiFo-Studie 2009 wurde im Auftrag des Sicherheitsforums Baden-Württemberg durch das Ferdinand-Steinbeis-Institut in Kooperation mit der School of Governance, Risk & Compliance der Steinbeis-Hochschule Berlin durchgeführt. Sie wurden dabei unterstützt von der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung und dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag.

Das Sicherheitsforum Baden-Württemberg ist ein unabhängiges Gremium aus Firmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Kammern und Behörden. Es verfolgt keine geschäftlichen Interessen und ist politisch nicht gebunden. Die Aufgabe des Sicherheitsforums ist es, den Technologievorsprung der baden-württembergischen Wirtschaft und Forschung vor Wirtschaftsspionage zu schützen.

(Quelle: Innenministerium)