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| Mi, 23.11.2011 14:37

Erstmals mehr als 300.000 Studierende in Baden-Württemberg

An baden-württembergischen Hochschulen haben sich nach ersten Berechnungen im Wintersemester 2011/12 über 311.000 Studierende eingeschrieben. Das sind 8,2 Prozent oder rund 23.700 Studierende mehr als im letzten Wintersemester mit rund 287.000. Diese Zahlen stellten die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner und die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Theresa Bauer, MdL, heute vor.


Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ist von knapp 57.500 im vorhergehenden Wintersemester um 15,6 Prozent (+9.000) auf fast 66.500 gestiegen. Unter den Erstimmatrikulierten waren etwas über 30.100 Frauen und knapp 36.400 Männer.

In den vergangenen Jahren betrug der Anstieg der Studienanfängerzahlen durchschnittlich 5 Prozent. Im gesamten Studienjahr 2011 haben demnach über 77.600 Personen ein Studium aufgenommen. Im Studienjahr 2010 waren es noch knapp 67.200. Dies ist ebenso ein Plus von 15,5 Prozent.

Zu einem besonders hohen Anstieg von fast 18 Prozent kam es bei den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschulen). Darunter subsumiert ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW, ehemals Berufsakademien), bei der es zu einem Anstieg der Studienanfängerzahlen um 30,5 Prozent kam. Auch die Universitäten liegen mit über 16 Prozent mehr Studienanfängerinnen und -anfängern über dem Durchschnitt. Auffällig geringe Steigerungsraten weisen dagegen die Pädagogischen Hochschulen und die Verwaltungsfachhochschulen mit jeweils ca. 3 Prozent auf.

(Redaktion)