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Wirtschaft | Mo, 21.03.2011 08:09

Export: Baden-Württemberg zweitstärkstes Bundesland

Im Jahr 2010 war Nordrhein-Westfalen das exportstärkste Bundesland. Baden-Württemberg liegt nach der Auswertung auf dem zweiten Platz vor Bayern. Insgesamt stammten 2010 48 Prozent aller deutschen Exporte aus diesen Bundesländern.


Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Wert der aus Nordrhein-Westfalen ausgeführten Waren gegenüber 2009 um 18,1% auf 162,1 Milliarden Euro. Allerdings ist der Anteil Nordrhein-Westfalens an den gesamten deutschen Ausfuhren seit 2007 leicht rückläufig. Kamen seinerzeit 18,1% der gesamten deutschen Ausfuhren aus Nordrhein-Westfalen, so waren es 2010 noch 16,9%.

Auf den Plätzen zwei und drei rangierten 2010 Baden-Württemberg mit 16,0% und Bayern mit 15,1% an den gesamten deutschen Exporten. Sie verzeichneten ebenfalls starke Zuwächse bei den exportierten Waren: Gegenüber 2009 stieg der Wert der baden-württembergischen Ausfuhren um 24,8% auf 153,9 Milliarden Euro, in Bayern stiegen die Ausfuhren um 18,7% auf 145,1 Milliarden Euro.

Im Jahr 2010 entfielen 6,9% der gesamten deutschen Ausfuhren auf die fünf ostdeutschen Flächenstaaten (Warenwert 66,6 Milliarden Euro). Damit stieg deren Anteil seit 2004 kontinuierlich - damals lag er noch bei 5,2%. Die höchste Zuwachsrate gegenüber dem Jahr 2009 hatte dabei Sachsen mit + 27,5% auf 24,9 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Auch einfuhrseitig hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2010 mit 22,0% den höchsten Anteil an den gesamten deutschen Einfuhren. Mit einem Anstieg von 22,4% gegenüber dem Vorjahr wurden 2010 Waren im Wert von 178,2 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Im Anschluss folgte Bayern mit Einfuhren im Wert von 131,6 Milliarden Euro (+ 22,6%) und Baden-Württemberg mit 128,4 Milliarden Euro (+ 20,0%).

Die höchste Wachstumsrate auf der Einfuhrseite verzeichnete im Jahr 2010 Sachsen-Anhalt. Hier stieg der Wert der Einfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 31,2% auf 12,2 Milliarden Euro an.

(Redaktion)