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Wirtschaft | Do, 14.03.2013 08:44

Exporte in Nicht-EU-Staaten um 4,2 Prozent gestiegen

Im vierten Quartal 2012 sind die deutschen Exporte um 1,3 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 2011 auf 271,4 Milliarden Euro gestiegen. Die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sanken um 0,8 Prozent auf 153,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig stiegen die Exporte in Länder außerhalb der EU (Drittländer) um 4,2 Prozent auf 118,0 Milliarden Euro. Das zeigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.


Unter den vier wichtigsten Handelspartnern innerhalb der EU erhöhten sich die Ausfuhren nach Frankreich um 0,2 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen um 6,0 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Dagegen sanken die Ausfuhren in die Niederlande um 0,5 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro. Die Exporte nach Italien gingen sogar um 9,5 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro zurück.

Bedeutendster Handelspartner für die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU waren abermals die USA. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2012 um 9,0 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro. Die Entwicklung der Ausfuhren in die sogenannten "BRIC-Staaten" war mit einer Ausnahme negativ. So sanken die Exporte nach China im vierten Quartal 2012 um 6,1 Prozent auf 15,7 Milliarden Euro. Auch nach Indien wurden weniger Waren exportiert. Der Wert verringerte sich um 13,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nach Brasilien waren mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro um 2,2 Prozent niedriger als im letzten Quartal 2011. Lediglich die Exporte nach Russland verzeichneten Zuwächse um 6,6 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro.

Die deutschen Einfuhren sind im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 0,7 Prozent auf 226,7 Milliarden Euro gesunken. Die Einfuhren aus der EU waren in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 127,4 Milliarden Euro fast unverändert. Allerdings wies der Wert der aus den Niederlanden importierten Waren (22,3 Milliarden Euro) ein Plus von 9,5 Prozent auf. Die Niederlande sind auf der Seite der Einfuhren der wichtigste Handelspartner für Deutschland innerhalb der EU.

Die Einfuhren aus den Drittländern waren um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum und lagen bei 99,2 Milliarden Euro. Der Wert der Importe aus China ging um 7,4 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro zurück. Die Einfuhren aus Russland sanken um 5,5 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro.

(Redaktion)