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Wirtschaft | Mo, 12.09.2011 09:03

Exporte neuer PKW im 1. Halbjahr 2011 deutlich gestiegen

Im ersten Halbjahr 2011 sind die Exporte neuer Personenkraftwagen (Pkw) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 10,2 % gestiegen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.


Insgesamt wurden in der ersten Jahreshälfte 2,3 Millionen neue Pkw im Wert von 51,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Von diesen Fahrzeugen waren 1,3 Millionen Pkw mit Benzinmotoren (29,9 Milliarden Euro) und 1,0 Millionen Dieselmodelle (21,8 Milliarden Euro).

Nach dem Krisenjahr 2009 waren im Jahr 2010 die Pkw-Exporte um 22,5 % angestiegen. Die Nachfrage für deutsche Pkw im Ausland hält also weiterhin an.

Am beliebtesten waren deutsche Autos im ersten Halbjahr 2011 in Großbritannien, in den USA, Frankreich und Italien. Allein in diese Länder wurden insgesamt über eine Million neue Pkw im Wert von 21,4 Milliarden Euro exportiert. Dahinter folgte China mit 151.000 neuen Pkw im Wert von 5,6 Milliarden Euro. Die nach China exportierten Pkw hatten im Vergleich mit den vier wichtigsten Abnehmerländern den höchsten Durchschnittswert von rund 37.000 Euro.

Als Exportschlager erwiesen sich bei den Benzinmodellen die Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1.500 bis 3.000 Kubikzentimetern. Von diesen Benzinern wurden 822.000 Stück im Wert von 18,0 Milliarden Euro ausgeführt. Bei den Pkw mit Dieselmotoren dominierten Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1.500 bis 2.500 Kubikzentimetern. Hiervon wurden 848.000 Stück im Wert von 16,6 Milliarden Euro exportiert.

Mit 1,1 Millionen Stück und einem Wert von 15,0 Milliarden Euro fielen die Importe von Pkw deutlich geringer aus als die Exporte. Allerdings stiegen die Importe neuer Pkw mit + 21,6 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 stärker als die Exporte. Die Importe waren allerdings im Jahr 2010 im Vergleich zu 2009 um 20,2 % gesunken. Den höchsten Anteil an den Importen bezogen auf Stückzahl und Wert hatten Diesel betriebene Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1.500 bis 2.500 Kubikzentimetern (336.000 Stück, 5,5 Milliarden Euro).

(Redaktion)