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| Mi, 16.12.2009 10:02

Fachmesse LogiMAT 2010 in Stuttgart

Vom 2. bis 4. März 2010 geht die LogiMAT Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss zusammen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm in Stuttgart an den Start. Es ist bereits die achte Auflage dieses größten jährlich stattfindenden Treffpunkts der Intralogistikbranche in Europa. Mit über 700 Ausstellern aus 20 Ländern und einer Ausstellungsfläche von 52.000 m² in den Hallen 1, 3, 5 und 7 bleibt die LogiMAT 2010 trotz Wirtschaftskrise auf der Erfolgsspur.

Die LogiMAT findet vom 2. bis 4. März 2010 in Stuttgart statt (Foto: Euroexpo GmbH).

Die LogiMAT findet vom 2. bis 4. März 2010 in Stuttgart statt (Foto: Euroexpo GmbH).


Sieben Jahre stetiges Wachstum mit zufriedenen Ausstellern und Besuchern ist die positive Bilanz der Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Nach starken Umsatzeinbrüchen bei vielen Anbietern von Intralogistiklösungen unter denen nicht nur die Hersteller von Gabelstaplern in diesem Jahr stark gelitten haben, ziehen Angebot und Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen wieder an. Indikator hierfür ist die LogiMAT 2010 in Stuttgart. Drei Monate vor Messebeginn sind die Flächen bereits zu weit über 90 Prozent ausgebucht und insgesamt über 130 der teilnehmenden Unternehmen sind in diesem Jahr erstmalig in Stuttgart vertreten. Anders als manche andere Messen wird die LogiMAT auch in 2010 ihrem Ruf gerecht, wieder mehr Ausstellern Platz und somit ein noch breiteres Angebot für das Publikum zu bieten.

"Wir spüren die Innovationskraft der Aussteller, die zeigen wollen, wie sie den durch die Wirtschaftskrise veränderten Marktbedingungen trotzen", lobt Peter Kazander, Messechef vom Münchener Veranstalter Euroexpo GmbH, den Ideenreichtum und die Weitsicht der ausstellenden Unternehmen. Gerade in schwierigen Zeiten seien Lösungen und Technologien gefragt, die Prozesse effizient gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe schonen. Wegen des zunehmenden Rationalisierungsdrucks wird die Bedeutung der LogiMAT als der "Marktplatz der Innovationen" weiter wachsen.

In jedem Fall erweisen sich für viele Unternehmer antizyklische Investitionen in die Intralogistik als Rezept gegen die Auswirkungen der Krise. Sparsamere und schnellere Förder-, Lager-, und Verladetechnik können Durchlaufzeiten im Lager sowie die Be- und Entladezeiten an der Rampe deutlich reduzieren. Weiteres Potenzial bietet die Informations- und Kommunikationstechnik mit moderner RFID-Steuerung, effiziente Kommissionier-Systeme und Softwarelösungen für die Lagerverwaltung und das Bestandsmanagement. Kostensenkung kann nicht nur im Personalbereich, sondern auch durch eine Minimierung der Fehlerquote erreicht werden. Davon profitieren auch weitere Ausstellungsbereiche der LogiMAT 2010, wie z. B. die Verpackungstechnik und der Bereich der Auto-ID-Systeme.

Aktuelle Entwicklungen, Trends und Strategien zur Produktivitätssteigerung und Kostensenkung stehen nicht nur im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern nehmen auch breiten Raum im vielfältigen Rahmenprogramm der LogiMAT 2010 ein.

Experten erörtern auf den in die Ausstellung integrierten Forenflächen mit den Teilnehmern Fragen rund um die Automatisierung im Lager und die maßgeblichen Technologien zur Warensteuerung ebenso, wie das Nachhaltigkeitsthema "Green Logistics, "Logistik-Immobilien" oder das Dauerbrennerthema "Warehouse-Management". Da eine moderne Logistik ohne Identifikationstechnologien nicht möglich ist, spielen auch Themen wie Identifikation und Datenaustausch eine bedeutende Rolle, um den gestiegenen Anforderungen an die Transparenz bei Lagerbeständen und einer optimalen Distribution gerecht zu werden. Darüber hinaus befassen sich die Referenten aus Wirtschaft und Forschung mit intelligenten Verpackungsstrategien, dem Fach- und Führungskräftemangel in der Intralogistik, der effizienten Auswahl und dem Betrieb von Produktionssoftware, der Ladungssicherung, dem Brandschutz und der Sicherheitstechnik im Kampf gegen den "Schwund".

Eine Besonderheit stellt die Tages-Veranstaltung "Intralogistics - Future - Technology" unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Wehking, Leiter des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT) der Universität Stuttgart und Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft Technischer Logistik (WGTL) dar. Sowohl die Planung logistischer Systeme und die automatisierte Identifikation am Beispiel der Pharmaindustrie, als auch die Materialoptimierung bei Rädern und Rollen für Gabelstapler und die akademische Weiterbildung in der Logistik stehen hier im Fokus der Referenten.

Komplettiert wird das umfangreiche Rahmenprogramm der LogiMAT 2010 traditionell durch die festliche Verleihung des Preises "Bestes Produkt" an je einen Aussteller aus den Bereichen "Software, Kommunikation, IT", "Kommissionieren, Verpacken, Sichern" und "Beschaffen, Fördern, Lagern". Ausgezeichnet werden Unternehmen, deren Leistungen wesentlich zur Rationalisierung, Kostenersparnis und Produktivitätssteigerung beigetragen haben. Die Entscheidung trifft eine unabhängige 7köpfige Jury, der namhafte Wissenschaftler und Journalisten angehören. Gelüftet wird das Geheimnis vor Ort am Eröffnungstag der LogiMAT 2010.

Seit 2008 findet die LogiMAT auf dem Gelände der neuen Landesmesse in Stuttgart statt. Die LogiMAT 2010 ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Tages-Messeticket kostet 28 Euro inklusive Teilnahme am vielfältigen Rahmenprogramm. Im Preis enthalten ist außerdem der Messekatalog. Die Dauerkarte kostet 35 Euro.

(Euroexpo)