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| Do, 08.12.2011 09:05

„Fehling-Mobil“ wird mit Unterstützung der chemischen Industrie auf die Straße gebracht

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk hatte Ralf Müller, Geschäftsführer der baden-württembergischen Chemie-Verbände im Gepäck: Zur Feier „10 Jahre Fehling-Lab“ an der Universität Stuttgart-Vaihingen übergab er eine 40.000 Euro-Spende für die Anschaffung eines „Fehling-Mobils“.

Ralf Müller, GF Chemie-Verbände übergibt das symbolische Fehling-Mobil an Prof. Menzel. (Foto: Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)

Ralf Müller, GF Chemie-Verbände übergibt das symbolische Fehling-Mobil an Prof. Menzel. (Foto: Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)


„Damit wollen wir helfen, naturwissenschaftliche Lehrerfortbildungen und Schülerpraktika in Baden-Württemberg zu fördern“, so Müller am Dienstag bei der Feierstunde in der Universität.

Das Mobil enthält verschiedenste Materialien, mit denen die Mitarbeiter des Fehling-Labors vor Ort in den Schulen experimentieren können. Die Lehrkräfte erhalten eine Einführung in die Versuche und können sodann entsprechende Lehrplaninhalte praktisch umsetzen.

„Hier wird eine Lücke geschlossen: Zwar haben wir 30.000 Schüler und rund 10.000 Pädagogen im Fehling-Lab geschult – aber durch das Fehling-Mobil können wir in den nächsten zehn Jahren noch viel mehr erreichen“, so Professor Dr. Peter Menzel, Universität Stuttgart-Hohenheim. Mit der 40.000 Euro-Spende ist, so Menzel, der Durchbruch da: „Wir können ab Januar an die Auswahl eines Fahrzeugs und seine Ausstattung gehen“. Ab dem zweiten Quartal 2012 kann das Fehling-Mobil von Schulen angefordert werden (http://www.fehling-lab.de).

Die chemische Industrie im Land gehört seit langem zu den Förderern des Fehling-Lab. „Die Arbeit von Professor Menzel und seinem Team weckt bei jungen Menschen das Interesse an Naturwissenschaften. Das ist für die Chemiebranche besonders wichtig, das fördern wir gerne“, so Verbands-Geschäftsführer Müller.

Die Unterstützung und Vernetzung von Aktivitäten der Naturwissenschaftlichen Bildung wird bei den Chemie-Verbänden im Projekt „Dialog Schule – Chemie“ gebündelt. Seit 1993 werden hier Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer ebenso wie Schüler und Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht angeboten. Das Knüpfen von Kontakten zwischen den Unternehmen der chemischen Industrie und den Schule im Land steht bei den Aktivitäten des DSC im Mittelpunkt. Mehr Informationen stehen unter http://dsc.chemie.com zur Verfügung.

(Redaktion)