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| Do, 27.08.2009 09:50

Filmnachwuchs aus dem Südwesten räumt ab

Filmakademie Ludwigsburg gewinnt vier der sechs Preise beim 10. Deutschen Nachwuchsfilmpreis FIRST STEPS Awards / Medienminister Professor Dr. Wolfgang Reinhart: Erfolg bestätigt positive Entwicklung des Filmstandorts Baden-Württemberg

Szenenbild aus dem Kurzfilm „Am anderen Ende“ (Regie: Philipp Döring, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg): Marianne (Ursula Werner) arbeitet nachts in der Telefonseelsorge und hilft anderen Menschen. In einer Nacht wird sie von eigenen Problemen eingeholt (Quelle: FIRST STEPS – Der Deutsche Nachwuchspreis GbR).

Szenenbild aus dem Kurzfilm „Am anderen Ende“ (Regie: Philipp Döring, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg): Marianne (Ursula Werner) arbeitet nachts in der Telefonseelsorge und hilft anderen Menschen. In einer Nacht wird sie von eigenen Problemen eingeholt (Quelle: FIRST STEPS – Der Deutsche Nachwuchspreis GbR).


„Die Filmakademie Ludwigsburg kann beim 10. Deutschen Nachwuchsfilmpreis ‚FIRST STEPS Awards 2009’ einen grandiosen Erfolg verbuchen“, freute sich Medienminister Professor Dr. Wolfgang Reinhart am Mittwoch (26. August.2009) anlässlich der Preisverleihung, die am Dienstag im Theater am Potsdamer Platz in Berlin stattgefunden hat und gratulierte den Gewinnern und der Filmakademie Ludwigsburg. „Dass allein vier der insgesamt sechs Preise an Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg gehen, macht deutlich, dass Ludwigsburg in der Filmausbildung bundesweit einen Spitzenplatz einnimmt. Die Filmakademie steht mit ihrer praxisorientierten Ausbildung für Exzellenz und Kreativität auf höchstem Niveau “, betonte Minister Reinhart. „Die Filmakademie gehört mit ihrem herausragenden Nachwuchs zu den Leuchttürmen des Filmstandorts, den wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen wollen.“

Die Deutsche Filmakademie, Mercedes-Benz, Sat.1, Spiegel TV und teamWorx/UFA veranstalten gemeinsam mit FIRST STEPS - Der Deutsche Nachwuchspreis alljährlich einen der wichtigsten Wettbewerbe für Abschlussfilme deutschsprachiger Hochschulen. Dieses Jahr seien insgesamt 190 Filme eingereicht worden, darunter allein 45 Filme von Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg.

„Bereits die unglaubliche Zahl von elf Nominierung für die FIRST STEPS Awards waren für uns eine große Freude und besondere Auszeichnung“, erklärte Prof. Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg. „Dass die Filmakademie nun in vier von sechs Kategorien erfolgreich ist, macht mich als Direktor der Filmakademie natürlich besonders stolz. Die FIRST STEPS haben schon immer ein überaus sicheres Gespür für junge Talente bewiesen. Die preisgekrönten und nominierten Filme wecken die Neugier auf das, was uns die Macherinnen und Macher in den nächsten Jahren zeigen werden.“

Gleich zwei Preise gingen an den Kurzfilm „Am anderen Ende“: Regisseur Philipp Döring erhielt den mit 10.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Kurzfilme bis 25 Minuten. Das Drehbuch der Autorin Katharina Kress für diesen Film wurde mit dem FIRST STEPS Sonderpreis 2009 in der Kategorie Drehbuch mit 8.000 Euro ausgezeichnet.

In der Kategorie Werbefilm gingen vier der fünf nominierten Werbespots an Absolventen der Filmakademie Ludwigsburg. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Commercial Award 2009 erhielten die Regisseure Alex Eslam und Hanna Maria Heidrich mit „CELEBRATE SENSUALITY“. Medienminister Reinhart erklärte: „Der Werbe- und Wirtschaftsfilm spielt im Land eine sehr wichtige Rolle. Und gerade im Nachwuchsbereich haben wir eine hohe Qualität. “. Die Filmakademie mit ihrem praxisorientierten Lehrkonzept des „Learning by doing“ bilde seit vielen Jahren sehr erfolgreich junge Werbe- und Wirtschaftsfilmer aus. Auch die Filmkonzeption des Landes setze einen besonderen Schwerpunkt auf diesen Bereich, der unter anderem im Rahmen einer Clusterinitiative unterstützt werden solle.

Über 12.000 Euro kann sich Filmakademie-Absolvent Maik Bialk freuen. Sein Film „Die Maßnahme“ über einen Modellversuch der Bundesagentur für Arbeit gewann in der Kategorie Dokumentarfilm.

(Quelle: Staatsministerium)