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Unternehmensnachrichten | Fr, 15.10.2010 09:52

Firmenchroniken: Den Blick zurück für das Hier und Jetzt nutzen

„Ein Traditionsunternehmen, dass sich seit Jahrzehnten am Markt behauptet, beweist in den sich heute rasant verändernden und krisengeschüttelten Zeiten globaler Marktwirtschaft stabilen Unternehmergeist, gelebte Werte, Durchsetzungsvermögen, Zuverlässigkeit und Vertrauen in die Beständigkeit der Erneuerung“, sagt Irene Wahle.

Leitungsebene des Betriebes „Julius Pintsch Berlin/Fürstenwalde“, einem Hersteller von Gaszählern und –beleuchtungen, um 1884. (Foto: TV Fürstenwalde/Spree)

Leitungsebene des Betriebes „Julius Pintsch Berlin/Fürstenwalde“, einem Hersteller von Gaszählern und –beleuchtungen, um 1884. (Foto: TV Fürstenwalde/Spree)


Um Geschichten und Geschichte eines Betriebes zu sammeln und zu bewahren, bietet die im gesamten deutschsprachigen Raum tätige Biographin Firmenchroniken an. Danach gefragt, welche Möglichkeiten die Erstellung einer Firmenchronik bietet, meint die studierte Betriebswirtin und Autorin: „Sie zeichnet den zurückgelegten Entwicklungsweg eines Unternehmens -  eingebunden in alle gesellschaftlichen und marktwirtschaftlichen Wandlungen - nach.  Sie schildert zukünftige Planungen, deckt Ressourcen auf, analysiert und klärt die ‚Unternehmenspersönlichkeit.’ Außerdem verdeutlicht die Chronik die Firmenphilosophie, die Unternehmenskultur und legt Zeugnis durch Referenzen zufriedener Kunden ab.“

Auf die Frage: „Welchen Nutzen birgt der Blick zurück auf gegenwärtiges unternehmerisches Handeln?“, antwortet Irene Wahle:  „Die Aufzeichnungen bieten eine nachhaltige Quelle, um  aus dem Erfahrungsschatz eines Betriebes zu schöpfen; dokumentieren Tipps und Tricks aus unterschiedlichen Blickwinkeln; kristallisieren Erfolgsfaktoren heraus; erklären einstige Entscheidungen und die daraus gewonnen Einsichten.“ 

Eine Firmenchronik, verschenkt zu einem Firmenjubiläum oder einem anderen denkwürdigen Anlass, bleibt ob der damit verbundenen Anerkennung in der Erinnerung der Beschenkten. Eine weitere günstige Gelegenheit bietet die Übergabe von Familienunternehmen an die nächste Generation. Als PR- Instrument liefert eine Unternehmensbiographie der Presse wichtige Informationen, klärt Besucher und neue Mitarbeiter über ein Unternehmen auf und liefert Berichte für den Internetauftritt.

"Eine Firmenchronik ist  Zeugnis eines Unternehmens und soll den Vorstellungen eines Auftraggebers entsprechen. Aus diesem Grund klären wir anfänglich Fragen, Vorstellungen und Zielsetzungen", so die Biographin.

Ist alles zur gegenseitigen Zufriedenheit geklärt, beginnen die Interviewstunden. In den Gesprächen erzählt der Unternehmer, während dessen Irene Wahle zuhört und nachfragt. Auf diese Weise beleuchten beide Partner die Firmengeschichte. In die Gespräche können ehemalige Firmeninhaber, Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter einbezogen werden. Weiterführende Informationsquellen bieten Archive und Bibliotheken, in denen nach Absprache recherchiert wird. "Daraus ergeben sich interessante Blickwinkel", weiß die Autorin zu berichten.

Sind alle Informationen zusammen getragen, beginnt die kreative Textbearbeitung, das anschließende Korrekturlesen durch die Auftraggeber, sowie das abschließende Einarbeiten der Einfügungen und Ergänzungen. Fotographien und Dokumente runden das Werk ab.

"Damit eine Firmenchronik in Wort und Gestaltung zu einem Spiegel eines Unternehmens wird, arbeite ich mit erfahrenen Netzwerkpartnern in jahrelanger Kooperation zusammen", sagt Irene Wahle. „Das Ergebnis sind Firmenchroniken, die ob ihrer bildhaften Sprache und gestalterischen Ausdrucksmittel in der Erinnerung bleiben.“

Über die Biographin Irene Wahle

Irene Wahle, Jahrgang 1963, ist seit 2004 freiberuflich tätig. Die Biographin konzipiert, schreibt und produziert individuell gestaltete Biographien und Chroniken in Kleinauflagen. Außerdem plant, organisiert und gestaltet Irene Wahle persönliche und kunstvolle Abschiedsfeiern. Irene Wahle setzt sich mit ihrer Arbeit dafür ein, Unternehmensbiographien und Lebenserinnerungen als wichtigen Teil unserer Kulturgeschichte zu bewahren, den Horizont des Tabuthemas Tod zu öffnen und dem Abschied ein kunstvolles Gesicht zu geben. Im Jahr 2008 gewann die Biographin den „1. Deutschen Biographiepreis“ für die von ihr geschriebene Lebensgeschichte des Berliner Betriebsingenieurs Hans Heckmann.

Die Biographin arbeitet im deutschsprachigen Raum mit einer Fokussierung auf die süddeutschen Gebiete.

Nähere Informationen sind unter www.irene-wahle.de/reflexionen-referenzen.html abrufbar.

(Redaktion)