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| Mo, 10.10.2011 10:24

Fonds der Chemischen Industrie fördert Hochschule Aalen

Mit insgesamt 33.500 Euro fördert der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) die Hochschule Aalen. Der Vorsitzende des baden-württembergischen Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Gerd Backes, übergab symbolische Förderschecks an die Antragsteller Professor Dr. Hans-Dieter Junker (Fakultät Chemie), Prof. Dr. Gerhard Schneider und Dr. Susanne Garreis (Kinder-Universität explorhino).

Dr. Susanne Garreis, explorhino, erhält den Förderscheck vom VCI-Vorsitzenden Dr. Gerd Backes. (Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)

Dr. Susanne Garreis, explorhino, erhält den Förderscheck vom VCI-Vorsitzenden Dr. Gerd Backes. (Foto: Chemie-Verbände Baden-Württemberg)


„Die Hochschule Aalen ist ein Leuchtturm der Wissenschaft hier auf der Ostalb. Die Förderung von Wissenschaft und Lehre und die Unterstützung der Werkstatt der kleinen Forscher sind wichtige Bausteine, um diese hervorragenden Leistungen noch weiter zu steigern“, erklärte Dr. Backes am Freitag bei der feierlichen Übergabe im Chemie-Hörsaal der Hochschule.

An der Aalener Hochschule bestehen in der Fakultät Chemie Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt Analytische Chemie und Biochemie. Um den Anforderungen an den 2010 eingeführten Masterstudiengang weiter gerecht zu werden, baut die Fakultät stetig die Möglichkeiten der Lehre und Forschung an der Hochschule aus. Der Bereich NMR-Spektroskopie (Kernresonanzspektroskopie) ist gerade für die analytische Chemie sehr wichtig. Durch die Schenkung eines aktuellen Spektrometers konnte die Hochschule auf den neuesten Stand gebracht werden. Die aufwendige Installation und Einrichtung des Messgerätes fördert der FCI nun mit 16.500 Euro. Dadurch kann das Gerät in den Räumen der Hochschule eingebaut und mit den notwendigen Aggregaten verbunden werden. Unter anderem ist eine Befüllung mit Helium für die Kühlung notwendig, um Moleküle genauestens zu untersuchen.

„Wir können die Ausbildung unserer Studenten in der Spektroskopie deutlich verbessern – das kommt besonders den Master-Studenten zugute. Aber auch die Attraktivität der Fakultät für die Bachelor-Studenten steigt, wenn sie beispielsweise für die analytische Chemie modernste Methoden in einem Fortgeschrittenen-Praktikum anwenden können“, so Professor Dr. Hans-Dieter Junker. An ihn wurde der Förderscheck übergeben. Für Junker ist die Vernetzung von Master- und Bachelor-Studiengang in der Chemie entscheidend: „Durch den Einstieg in die modernen NMR-Methoden bereits im Bachelor-Studium wird die wissenschaftliche Arbeit der Master-Studenten optimal vorbereitet. Und: wir bilden die Wirklichkeit in der Industrie ab!“

Das „explorhino“ ist eine Forscherwerkstatt, die sich an Kinder und Jugendliche jeglichen Alters wendet. Ihr Ziel: Mithilfe von praktischen Angeboten bekommen Jugendliche die Möglichkeit, ihre Neigungen auszuloten und ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten zu verbessern. Im Mittelpunkt steht die Stärkung naturwissenschaftlich technischer Bildung durch eigenhändiges Experimentieren. Dies wird durch das nachhaltige Konzept mit einem breitgefächerten Angebot, intensiver Kooperation mit bestehenden Angeboten und einer guten Vernetzung in der Region der Ostalb erreicht. Die notwendige Ausstattung für chemische Experimente in allen Altersgruppen wird durch den FCI erstmalig mit der Summe von 17.000 Euro gefördert.

Die Förderung wurde übergeben an Prof. Dr. Gerhard Schneider und Dr. Susanne Garreis, die auch das explorhino betreut. Dr. Garreis: „Wir möchten in den Heranwachsenden das Feuer für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Anwendungen entfachen – und natürlich am Lodern halten! Der Ausbau der chemischen Versuche hilft uns, auch in diesem Bereich ein spannendes Angebot für Kinder und Jugendliche zu machen.“

(Redaktion)