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Wirtschaft | Di, 26.02.2013 08:52

Frankreich wichtigster Handelspartner für Deutschland

Im Jahr 2012 wurden Waren im Wert von insgesamt 169,2 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Frankreich gehandelt. Damit war Frankreich wie schon seit 1975 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner. Auf Rang zwei und drei folgten die Niederlande mit einem Warenverkehr in Höhe von 157,6 Milliarden Euro. Die Volksrepublik China mit einem Außenhandelsumsatz von 143,9 Milliarden Euro rangiert auf Platz drei. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).


Frankreich war im vergangenen Jahr auch das wichtigste Abnehmerland für deutsche Waren. Von Deutschland wurden Güter im Wert von 104,5 Milliarden Euro nach Frankreich exportiert. Auf Platz zwei der wichtigsten deutschen Exportländer lagen die USA (86,8 Milliarden Euro) und auf Platz drei Großbritannien (72,2 Milliarden Euro).

Nach Deutschland importiert wurden die meisten Waren im Jahr 2012 aus den Niederlanden (86,6 Milliarden Euro). Auf Rang zwei der wichtigsten deutschen Lieferländer lag die Volksrepublik China (77,3 Milliarden Euro). Danach folgt Frankreich mit 64,8 Milliarden Euro.

Den höchsten Ausfuhrüberschuss gab 2012 im Warenhandel mit Frankreich (39,7 Milliarden Euro). Für die USA liegt der Überschuss bei 36,3 Milliarden Euro. Auch nach Großbritannien exportierte Deutschland mehr Waren als es importierte (28,6 Milliarden Euro).

Dagegen wurden aus Norwegen im vergangenen Jahr mehr Waren importiert als exportiert (Saldo von - 17,7 Milliarden Euro). Gleiches gilt für die Niederlande (- 15,6 Milliarden Euro) und die Volksrepublik China (- 10,7 Milliarden Euro).

(Redaktion)