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Marketing & Personal | Di, 17.11.2015 08:52

Führung in reduzierter Arbeitszeit – Chance für Unternehmen und Mitarbeiter

Bundesweit suchen Unternehmen nach Konzepten gegen den anhaltenden Fach- und Führungskräftemangel. Ein wichtiger, bisher aber unzureichend genutzter Lösungsansatz ist „Führung in reduzierter Arbeitszeit“ (FIRA). Das hat eine wissenschaftliche Analyse ergeben, die Wirtschaftspsychologen der Universität Trier in Zusammenarbeit mit dem Institut für Personalauswahl Moldzio & Partner durchgeführt haben. Die Studie belegt einen großen Bedarf an FIRA und das hohe Potenzial dieses Instruments.


„FIRA kann Nutzen sowohl für Führungskräfte und Mitarbeiter als auch für das Unternehmen generieren“, sagt Studienleiter Prof. Dr. Thomas Ellwart.

Laut den Forschungsergebnissen kann FIRA nicht nur dazu beitragen, Beruf und Familie in verschiedenen Lebensphasen besser zu vereinbaren, sondern darüber hinaus den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen und die Gesundheit der Führungskräfte zu fördern. Trotz des großen Bedarfs und der großen Chancen von FIRA wird dieses Instrument der Personalarbeit in Unternehmen und Behörden bislang kaum genutzt.

In einer Befragung haben die Wissenschaftler der Universität Trier herausgefunden, dass die Vorbehalte und Befürchtungen gegenüber FIRA bei den Personen hoch waren, die bislang keine Erfahrungen damit gesammelt haben. „Befragte mit FIRA-Erfahrung sehen dagegen keine Risiken. Diese Ergebnisse verdeutlichten, wie wichtig eine gute Planung bei der FIRA-Einführung sowie der Herstellung einer Akzeptanz des Modells im Unternehmen sind“, erläutert Thomas Ellwart. „Bei einer strukturierten und transparenten Einführung wird FIRA als Baustein der lebensphasenorientierten Personalentwicklung erfolgreich sein“, prognostiziert er.

(Redaktion)