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Wirtschaft | Mi, 28.07.2010 10:13

Geschäftsklimaindex Stuttgart: Region trotzt der Wirtschaftskrise

Gute Nachrichten aus der Region Stuttgart: Selbst in wirtschaftlich kritischen Zeiten schätzen Unternehmer das Geschäftsklima überwiegend als stabil ein. Laut einer Geschäftsklimastudie der studentische Unternehmensberatung „Junior Business Team“ der Universität Hohenheim unter 300 Unternehmen erholt sich die Region aus dem Konjunkturtief schneller als erwartet. Die Beschäftigungssituation habe sich deutlich verbessert und die Unternehmer der Region blicken optimistisch in die Zukunft.


Die aktuelle Geschäftslage schätzen 54% der rund 300 befragten Unternehmen als befriedigend ein. Sogar jedes vierte Unternehmen bewertet seine aktuelle Geschäftslage als gut. Spiegelbildlich dazu fällt die Beurteilung der gegenwärtigen Auftragslage aus. 26% der befragten Unternehmen mangelt es nicht an Aufträgen, so die Ergebnisse einer Studie des Junior Business Team, einer studentischen Unternehmensberatung der Universität Hohenheim.

Auch der Zukunft blickt die Region optimistisch entgegen. Ein Großteil der Unternehmen geht von einer weiteren Verbesserung der Geschäftssituation in den nächsten 12 Monaten aus. Die steigende Nachfrage wird den Unternehmen zusätzlichen Aufwind geben, um den Weg aus der Krise zu beschleunigen schätzen die Macher der Studie.

Ebenso können sich die Arbeitnehmer über positive Nachrichten freuen. Die Beurteilung der künftigen Beschäftigungssituation lässt auf neue Arbeitsplätze hoffen. 85% der Unternehmen rechnen damit, die aktuellen Beschäftigtenzahlen beizubehalten oder in den kommenden zwölf Monaten zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen.

Auffallend ist dabei der Optimismus der Dienstleistungsbranche. 31% der Unternehmen dieser Branche planen aktuell Arbeitsplätze zu schaffen. Weitere 57% gehen von einer konstanten Beschäftigungssituation aus. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Betrachtung des Handels. Lediglich die Industrie hat kritischere Erwartungen gegenüber der künftigen Beschäftigungssituation, denn hier rechnen nur 16% mit einem Stellenaufbau.

(Redaktion/Uni Hohenheim)