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Wirtschaft | Fr, 11.06.2010 09:31

Gesucht: Initiatoren und Manager eines landesweiten Logistik-Netzwerks für den Produktionsstandort Baden-Württemberg

Mit der Förderung von landesweiten Netzwerken verfolgt die Landesregierung das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Standortes Baden-Württemberg zu erhalten und auszubauen. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat deshalb einen Wettbewerb zum Auf- und/oder Ausbau eines landesweiten Logistik-Netzwerks ausgeschrieben. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister in Stuttgart mit.


Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind, können sich bis 9. Juli 2010 beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit einem Projektvorschlag bewerben. Der Sieger/die Siegerin des Wettbewerbs erhält dann die Möglichkeit, einen EU-Förderantrag beim Wirtschaftsministerium einzureichen. Es stehen Fördermittel in Höhe von bis zu 500.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung.

„Die Logistikbranche ist ein wichtiger Wachstumsmotor und Standortfaktor für unsere Wirtschaft und trägt wesentlich dazu bei, Arbeitsplätze im Dienstleistungs- und Produktionssektor am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu sichern“, so Wirtschaftsminister Ernst Pfister.

Die Logistikakteure der Wirtschaft, Wissenschaft, Kammern und Verbände sowie die kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderer sind im globalen Wettbewerb mehr denn je gezwungen, landesweite Innovationspotenziale zu erschließen und branchenübergreifend Kooperationen zu initiieren. Deshalb bietet die Landesregierung mit diesem Wettbewerb die Chance, für die landesweite Vernetzung der Logistikakteure in Wirtschaft und Wissenschaft finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Die Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt im Rahmen einer Initiative des Wirtschaftsministeriums zum Auf- und Ausbau landesweiter Netzwerke in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen. Die Landesregierung will durch eine systematische Netzwerkpolitik zielgerichtete Formen der Zusammenarbeit unterstützen, um damit weitere Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotenziale zu erschließen.

Für das Land besonders bedeutende Branchen, Technologien und Querschnittskompetenzen und Dienstleistungen wurden als Zielfelder einer Cluster- und Netzwerkpolitik in Baden-Württemberg identifiziert. Eine große Zahl dieser Zielfelder ist bereits über etablierte Einrichtungen, Netzwerke und Plattformen abgedeckt. Der Wettbewerb soll Netzwerke für die noch nicht abgedeckten Zielfelder identifizieren, um ein Höchstmaß an Innovationstransfer zu ermöglichen.

(Redaktion/ Wirtschaftsministerium BW)