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| Di, 10.08.2010 10:01

GlobalConnect 2010 öffnet Tür zur Golfregion

Eine hochkarätig besetzte Veranstaltung auf der Global Connect informiert vor allem mittelständische Unternehmen über neue wirtschaftliche Chancen in den Staaten der Golfregion. Die GlobalConnect, Forum für Internationale Kontakte und Investitionen, findet am 26. und 27. Oktober auf der Messe Stuttgart statt.

Die Veranstaltung „1st GCC – Germany Investment and Business Forum“, findet erstmalig im Rahmen der GlobalConnect vom 26. bis 27. Oktober 2010 in Stuttgart statt. (Foto: Messe Stuttgart)

Die Veranstaltung „1st GCC – Germany Investment and Business Forum“, findet erstmalig im Rahmen der GlobalConnect vom 26. bis 27. Oktober 2010 in Stuttgart statt. (Foto: Messe Stuttgart)


Die Golfregion entwickelt sich für den deutschen Export zu einer wichtigen Zielregion. Innerhalb der letzten Jahre konnten die Golfstaaten dank des Ölbooms hohe Wirtschaftswachstumsraten verzeichnen. Die Volkswirtschaften in den Ländern des Golfkooperationsrates (GCC) sind zwischen 2002 und 2007 durchschnittlich um 8% gewachsen. Trotz der internationalen Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden Wachstumseinbrüchen wird an den staatlichen Ausgaben- und Investitionsplänen festgehalten.

Die meisten Golfkooperationsstaaten haben ihre Investitionsprojekte trotz Krise weitergeführt. Dadurch ergeben sich für deutsche Unternehmen weiterhin beste Absatzchancen. Die dortigen Regierungen investieren vorwiegend in Infrastrukturprojekte, bei denen Nachhaltigkeit eine besonders wichtige Rolle spielt. Auch am Pilotprojekt der Öko-Stadt Masdar City, die im arabischen Emirat Abu-Dhabi entsteht, sind bereits eine Vielzahl deutscher Firmen beteiligt.

Alle Staaten des GCC setzen langfristig auf die Förderung einer „Nicht-Öl-Wirtschaft“, um die bestehende Abhängigkeit von Ölexporten zu mindern und zugleich neue Arbeitsplätze zu schaffen. Umfangreiche Investitionsprogramme in nahezu allen Infrastrukturbereichen sind in vollem Gange.

Da gerade deutsche Ingenieurskunst im arabischen Raum den besten Ruf genießt, ergeben sich in mehreren Sektoren gute Absatzmöglichkeiten. Dazu gehören in erster Linie der Bausektor, der Hochtechnologiebereich Wasser- und Stromversorgung, sowie der Bereich Umwelt- und Klimatechnik. Des Weiteren besteht auch hoher Bedarf in der Medizintechnik und bei medizinischen Dienstleistungen.

Wie derartige Marktpotentiale bereits erschlossen werden können, zeigt das Auslandsengagement des baden-württembergischen Ingenieurskonsortiums bw-engineers. Auf der jüngsten Delegationsreise des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfister unterzeichnete das Konsortium ein weit reichendes Kooperationsabkommen mit einem der führenden Planungsbüros im Königreich Saudi-Arabien.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister sieht in der arabischen Golfregion viele Chancen für den deutschen Mittelstand: „Das Marktpotential der Golfregion ist längst nicht erschlossen. Daher ist es umso wichtiger, sich mit bereits erfahrenen Unternehmen auszutauschen, um die eigenen Expansionsschritte besser abstimmen zu können.“

Eine gute Möglichkeit, den Erfahrungsaustausch voranzutreiben und zugleich neue Partnerschaften zu knüpfen, sieht Pfister in der Veranstaltung „1st GCC – Germany Investment and Business Forum“, welche erstmalig im Rahmen der GlobalConnect vom 26. bis 27. Oktober 2010 in Stuttgart stattfindet. Pfister: „Ein derartiges Forum im Rahmen der wichtigsten deutschen Außenwirtschaftsveranstaltung bedeutet die einmalige Chance zu neuen Kontakte und erweiterten Partnerschaften“.

Das „1st GCC – Germany Investment and Business Forum“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Wirtschaftsministeriums Baden-Württembergs, der deutsch-arabischen Industrie- und Handelskammer (GHORFA) sowie der Föderation der Länder der GCC-Staaten (FGCCC).

Im Rahmen des Forums finden mehrere Branchendiskussionen und Länderpräsentationen statt. Dort diskutieren hochrangige Entscheider über ihre praktischen Erfahrungen in den betreffenden Branchengebieten.

(Redaktion/Messe Stuttgart)