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Vermischtes | Di, 03.08.2010 10:11

Großer Präventionspreis 2011 in Baden-Württemberg ausgeschrieben

Die auf Initiative von Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz MdL gegründete Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg startet einen Großen Präventionspreis 2011. Dieser ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.


Als Kategorien des Großen Präventionspreises 2011 wurden die Lebenswelten (Settings) Kinder und Jugendliche (Schulen), Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Betriebe) und Regionen (Kommunen) festgelegt.

Gesellschaftliche Veränderungen und die Fortschritte in der Medizin haben zu einem Wandel des Krankheitsspektrums der Bevölkerung geführt. Die größte Herausforderung für das Gesundheitswesen stellen heute chronische Erkrankungen dar. Diese Entwicklung steht in einem engen Zusammenhang mit dem geänderten Lebensstil unserer Gesellschaft, wie Bewegungsmangel, nicht ausgewogene Ernährung, Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch.

Zielgruppen für den Großen Präventionspreis 2011 sind deshalb insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Gesundheit und Wohlbefinden bestimmenden Einfluss auf ihre Entwicklung und gesellschaftlichen Chancen haben sowie angesichts der demographischen Entwicklung Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Mit der Ausschreibung des Großen Präventionspreises 2011 sollen in Baden-Württemberg nachahmenswerte Projekte zu den Themen Nachhaltigkeit und Vernetzung bei Prävention und Gesundheitsförderung prämiert, bekannt gemacht und verbreitet werden. Erfolgversprechende Ansätze zur Förderung der Gesundheit in allen Lebensphasen und Lebenswelten sowie zur Prävention von chronischen Krankheiten sollen mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Ziel ist es, bereits vorhandene und geplante Initiativen zu erfassen. Sie sollen als „gute Praxisbeispiele“  in einer elektronischen Datenbank veröffentlicht und weiter verbreitet werden. Außerdem sollen dadurch die Kenntnisse darüber verbessert werden, wie die Situation in der Präventionslandschaft sich aktuell darstellt.

Gesucht werden laufende oder geplante längerfristige Projekte, Programme und Maßnahmen zur Schaffung von Netzwerken und zur Verbreitung der Prävention und Gesundheitsförderung in Schule, Betrieb und auf kommunaler Ebene.

Bewerben können sich Kommunen, Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen sowie sonstige Zusammenschlüsse in Baden-Württemberg, die Netzwerke und Initiativen zur Prävention und Gesundheitsförderung für Schulen, Betriebe und die kommunale Ebene anbieten. Beteiligen können sich z.B. Kindertageseinrichtungen, Schulen, Sportvereine, Stadtteilinitiativen (Soziale Stadt, Migranten, Senioren), Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, Ausbildungsstätten, Unternehmen, Stadt- und Landkreise sowie Städte und Gemeinden. Einsendeschluss ist der 15. November 2010.

(Redaktion/ SM BW)