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| Mo, 14.09.2009 10:01

Heimattage Baden-Württemberg 2009 in Reutlingen – Großer Landesfestzug

„Über 2.500 Frauen, Männer und Kinder haben mit einem farbenfrohen Landesfestzug durch die Reutlinger Innenstadt die Verbundenheit mit ihrer Heimat Baden-Württemberg zum Ausdruck gebracht. Sie alle haben mit diesem Festzug eindrucksvoll die reiche und einzigartige Geschichte unseres Landes, seiner Regionen und Landsmannschaften aufleuchten lassen“. Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch am Sonntag (13. September 2009) in Reutlingen.

Ministerpräsident Günther Oettinger übergibt die Heimattagefahne an Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch (Foto: Stadt Reutlingen).

Ministerpräsident Günther Oettinger übergibt die Heimattagefahne an Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch (Foto: Stadt Reutlingen).


Gemeinsam führten sie in einem Landauer – einer um das Jahr 1900 gebauten Festkutsche des Haupt- und Landgestüts Marbach – den Festumzug in der Heimattage-Stadt 2009 an. „Ich bin beeindruckt von diesem wunderbaren Landesfestzug und danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus nah und fern sehr herzlich. Dieser Festzug zeigt: Heimat schafft Gemeinschaft! Heimat stärkt die Menschen! Heimat hat Zukunft!“, unterstrich Oettinger. Die Menschen in Baden-Württemberg seien heimatbewusst, indem sie ihre Traditionen, ihre Bräuche, ihre Mundarten, ihre Trachten und ihre regionalen Eigenarten pflegten. Zugleich seien sie aber offen und der Welt zugewandt. Heimat sei etwas, das von jeder Generation immer wieder neu mit Leben erfüllt werden müsse. Wie vielseitig, spannend und zukunftsweisend die Beschäftigung mit Heimat sei, zeige auch die Mitwirkung vieler Frauen, Männer und Kinder am Landesfestzug, die aus anderen Ländern nach Baden-Württemberg gekommen seien und nun hier lebten und arbeiteten. „Sie haben in Reutlingen und anderswo eine neue Heimat gefunden, vergessen aber nicht ihre Wurzeln in der alten Heimat“, sagte Oettinger. Mit Stolz verwies Bosch darauf, dass Reutlingen Heimat für alle sei und gerade auch im kulturellen Bereich Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund gerecht werde. Reutlingen habe sich als weltoffene und gastfreundliche Großstadt präsentiert.

Durch die geographische Gliederung des Festzugs setze die Heimattage-Stadt 2009 neue Akzente, betonte die Oberbürgermeisterin. Den Reutlinger Vereinen folgten Gruppen aus den verschiedenen Regionen des Landes. Reutlingens Partnerstädte in Europa, ausländische Trachtenvereine sowie Gruppen aus dem Markgräflerland, das 2010 die Heimattage ausrichten wird, rundeten den Festzug ab. Daneben stellten Gruppen zu Fuß, mit Pferden und Kutschen sowie mit historischen Fahrzeugen die Mobilitätsgeschichte Baden-Württembergs dar.

„Die erfreulich große Anzahl von Besucherinnen und Besuchern, die in den vergangenen Monaten aus vielen hochkarätigen Veranstaltungen auswählen konnten, zeigt, dass das diesjährige Heimattage-Konzept unter dem Motto ‚Kultur schafft Heimat‛ den Geschmack und das Interesse der Menschen getroffen hat“, erklärten Oettinger und Bosch.

Den Abschluss des Festzuges bildete wie in jedem Jahr die Fahnenübergabe an die nächste Heimattage-Stadt. Im Jahr 2010 werden erstmals neun Gemeinden gemeinsam die Heimattage Baden-Württemberg ausrichten: Auggen, Badenweiler, Müllheim, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Eschbach, Heitersheim, Neuenburg am Rhein und Sulzburg im Markgräflerland werden die nächsten Heimattage unter dem Motto „Heimat der Sinne“ veranstalten. Stellvertretend für alle neun Gemeinden nahm der Bürgermeister der federführenden Stadt Müllheim, Dr. René Lohs, die Heimattage-Fahne entgegen.

(Quelle: Staatsministerium)